Bei Ted habe ich das Video zu einem Vortrag von Pattie Maes gesehen, der von einer neuen, eventuell ja bahnbrechenden Erfindung eines gewissen Pranav Mistry handelte, die man vielleicht als Essenz allen modernen digitalen Schnickschnacks bezeichnen könnte. Das Fantastische an dem als „sechster Sinn“ bezeichneten Gerät ist, dass es die Umwelt als Peripherie nutzt.
Dieses witzige Teil erinnert einen sofort an die damals noch sehr unrealistischen SciFi-Visionen bei „Raumschiff Enterprise“. Aber gut, lassen Sie mich endlich zum Gerät selbst kommen: Ich schreibe hier von einer Art Umhängeapparatur, die man sich an einer Kette um den Hals hängt. Daran befestigt ist oben eine Kamera, dadrunter ein Projektor (ich glaube, es ist einer dieser neuen Taschenbeamer) und ganz unten ein Spiegel, der angewinkelt das Bild über sich zur Kamera schickt. Dadurch kann die Kamera Bewegungen wahrnehmen und der Mikrocontroller diese in Aktionen „umwandeln“ (sofern ich das nun richtig verstanden habe).
Lange Rede, kurzer Sinn: Man läuft durch die Gegend, kann eine Art Desktop vor sich auf eine freie Wand projizieren und mit diesem wie mit einem Touchdisplay interagieren. Es lässt sich auch ein Uhrzeiger auf den Arm projizieren; sinnvoll wird das Projekt, wenn man die Qualitätsampel auf Verpackungen im Supermarkt projiziert bekommt. Es ist ebenso möglich, Fotos aufzunehmen, in dem man den gewünschten Bereich rechteckig mit den Fingern umrahmt.
Mal sehen, ob man diesen „sechsten Sinn“ auch ernsthaft nutzen kann – eine tolle Idee ist es aber allemal, und es wird sicher nicht mehr lange dauern bis zur Massentauglichkeit dieser Erfindung!
(via Freeduino)

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