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	<title>Kommentare zu: Sprechen Sie Deutsch?</title>
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	<description>Das Original: Zementär-revolutionär.</description>
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		<title>Von: linguistin</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2009/05/14/sprechen-sie-deutsch/#comment-1004</link>
		<dc:creator>linguistin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 17:55:16 +0000</pubDate>
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		<description>Bitte streiche &quot;Kekse&quot; als deutsches Alternativwort aus deiner Liste! Man merkt es kaum, aber es handelt sich bei diesem Wörtchen um einen noch gar nicht allzu alten Anglizismus, den Hermann Bahlsen Ende des 19. Jahrhunderts mit seinen &quot;Leibniz Cakes&quot; nach Deutschland brachte.

Hermann sagte Anfang dieses Jahres:
&quot;Die Franzosen kommen sehr gut ohne Fremdwörter aus.&quot;

Dass die Franzosen sehr gut ohne Fremdwörter auskommen, wage ich zu bezweifeln. Sie versuchen zwar krampfhaft französische Ersatzwörter einzuführen, mir hat jedoch gerade vor ein paar Tagen ein Franzose gesagt, dass er niemals das französische Alternativwort &quot;courriel&quot; (courrier electronique = elektronische Post) benutzt, sondern stets &quot;E-Mail&quot; sagt.

Ich finde die mit Anglizismen überladene Business-Sprache teilweise auch lächerlich. Aber leider geht es bei Marketing usw. oft um Innovation, und da klingt ein neues Wort nun mal beeindruckender.
Ebenso Kaffeeladen-Sprache. Aber auch hier haben wir es mit Vermarktung und Werbung, und somit wieder mit Innovation zu tun.
Und ganz ehrlich: mir geht &quot;Snacks&quot; einfacher über die Lippen als &quot;Zwischenmahlzeit&quot; (das ist gewiss nicht bei allen von dir genannten Anglizismen so).

Letztendlich lassen sich die meisten Anglizismen auf die beiden Grundmotoren des Sprachwandels - Ökonomie und Innovation - zurückführen.
Man kann nun immer noch zu dem Thema stehen wie man will, ich persönlich jedoch finde es völlig unsinnig Sprachwandel aufhalten zu wollen. Im Übrigen setzt sich von oben verordnete Sprachverwendung oft doch nicht durch, siehe das französische Beispiel.

Und zur Jugendsprache: die Begriffe dort kommen und gehen, einige werden vielleicht von einer größeren Sprechergruppe übernommen, aber viele verschwinden auch wieder. Keine Sorge also...

Auf einen Punkt des Autors wollte ich noch eingehen:
&quot;ich kann es lediglich nicht ausstehen, wenn der Wortschatz des Menschen immer mehr verstümmelt wird und man schlussendlich als Wortkrüppel umherzieht und sich nicht mehr anders ausdrücken kann&quot;
Das hat rein gar nichts mit Anglizismen zu tun. Diese sind nicht der Grund für eine einsilbige Ausdrucksweise. Schließlich kann man sich sehr wohl differenziert ausdrücken und gleichzeitig Anglizismen verwenden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte streiche &#8220;Kekse&#8221; als deutsches Alternativwort aus deiner Liste! Man merkt es kaum, aber es handelt sich bei diesem Wörtchen um einen noch gar nicht allzu alten Anglizismus, den Hermann Bahlsen Ende des 19. Jahrhunderts mit seinen &#8220;Leibniz Cakes&#8221; nach Deutschland brachte.</p>
<p>Hermann sagte Anfang dieses Jahres:<br />
&#8220;Die Franzosen kommen sehr gut ohne Fremdwörter aus.&#8221;</p>
<p>Dass die Franzosen sehr gut ohne Fremdwörter auskommen, wage ich zu bezweifeln. Sie versuchen zwar krampfhaft französische Ersatzwörter einzuführen, mir hat jedoch gerade vor ein paar Tagen ein Franzose gesagt, dass er niemals das französische Alternativwort &#8220;courriel&#8221; (courrier electronique = elektronische Post) benutzt, sondern stets &#8220;E-Mail&#8221; sagt.</p>
<p>Ich finde die mit Anglizismen überladene Business-Sprache teilweise auch lächerlich. Aber leider geht es bei Marketing usw. oft um Innovation, und da klingt ein neues Wort nun mal beeindruckender.<br />
Ebenso Kaffeeladen-Sprache. Aber auch hier haben wir es mit Vermarktung und Werbung, und somit wieder mit Innovation zu tun.<br />
Und ganz ehrlich: mir geht &#8220;Snacks&#8221; einfacher über die Lippen als &#8220;Zwischenmahlzeit&#8221; (das ist gewiss nicht bei allen von dir genannten Anglizismen so).</p>
<p>Letztendlich lassen sich die meisten Anglizismen auf die beiden Grundmotoren des Sprachwandels &#8211; Ökonomie und Innovation &#8211; zurückführen.<br />
Man kann nun immer noch zu dem Thema stehen wie man will, ich persönlich jedoch finde es völlig unsinnig Sprachwandel aufhalten zu wollen. Im Übrigen setzt sich von oben verordnete Sprachverwendung oft doch nicht durch, siehe das französische Beispiel.</p>
<p>Und zur Jugendsprache: die Begriffe dort kommen und gehen, einige werden vielleicht von einer größeren Sprechergruppe übernommen, aber viele verschwinden auch wieder. Keine Sorge also&#8230;</p>
<p>Auf einen Punkt des Autors wollte ich noch eingehen:<br />
&#8220;ich kann es lediglich nicht ausstehen, wenn der Wortschatz des Menschen immer mehr verstümmelt wird und man schlussendlich als Wortkrüppel umherzieht und sich nicht mehr anders ausdrücken kann&#8221;<br />
Das hat rein gar nichts mit Anglizismen zu tun. Diese sind nicht der Grund für eine einsilbige Ausdrucksweise. Schließlich kann man sich sehr wohl differenziert ausdrücken und gleichzeitig Anglizismen verwenden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Gehrmann</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2009/05/14/sprechen-sie-deutsch/#comment-973</link>
		<dc:creator>Oliver Gehrmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 18:51:30 +0000</pubDate>
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		<description>Oha, das ist ja fast schon ein &quot;Necropost&quot; (um mal direkt auf das Thema zu kommen). Trotzdem möchte ich noch mal diesen etwas angestaubten Eintrag kommentieren.

Besonders heftig ist der Einfluss der englischen Sprache im Marketing. Zwar finde ich viele Aspekte dieser Tätigkeit sehr spannend, allerdings macht es wenig Spaß, wenn in &quot;Meetings&quot; (damit fängt es an) nur von &quot;Performance&quot;, &quot;Passion&quot; und von mir aus noch &quot;Power&quot; gesprochen wird. Gerade da man stellenweise schon merkt, dass die Leute die Begriffe verwenden, ohne wirklich zu wissen, was sie genau bedeuten. Sie klingen eben &quot;cool&quot; und entsprechend packt man sie mal in einen Satz, wenn einem gerade danach ist.

Da vereinbart man dann kein &quot;Telefonat&quot;, sondern einen &quot;Call&quot;. Aber gut, was sitze ich hier und schreibe... ich muss mal noch ein paar Seiten &quot;updaten&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oha, das ist ja fast schon ein &#8220;Necropost&#8221; (um mal direkt auf das Thema zu kommen). Trotzdem möchte ich noch mal diesen etwas angestaubten Eintrag kommentieren.</p>
<p>Besonders heftig ist der Einfluss der englischen Sprache im Marketing. Zwar finde ich viele Aspekte dieser Tätigkeit sehr spannend, allerdings macht es wenig Spaß, wenn in &#8220;Meetings&#8221; (damit fängt es an) nur von &#8220;Performance&#8221;, &#8220;Passion&#8221; und von mir aus noch &#8220;Power&#8221; gesprochen wird. Gerade da man stellenweise schon merkt, dass die Leute die Begriffe verwenden, ohne wirklich zu wissen, was sie genau bedeuten. Sie klingen eben &#8220;cool&#8221; und entsprechend packt man sie mal in einen Satz, wenn einem gerade danach ist.</p>
<p>Da vereinbart man dann kein &#8220;Telefonat&#8221;, sondern einen &#8220;Call&#8221;. Aber gut, was sitze ich hier und schreibe&#8230; ich muss mal noch ein paar Seiten &#8220;updaten&#8221;.</p>
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		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2009/05/14/sprechen-sie-deutsch/#comment-615</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:39:44 +0000</pubDate>
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		<description>Dein Ansatz gefällt mir.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Ansatz gefällt mir.</p>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2009/05/14/sprechen-sie-deutsch/#comment-611</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 16:51:28 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bedanke mich für das Kompliment. Ich finde es gerade in der heutigen Zeit wichtig, eine &quot;ordentliche&quot; Sprache zu behalten. Man soll ja meinetwegen einen Dialekt sprechen oder einem Jugend-Slang verfallen, aber zumindest schriftlich sollte es dann doch noch lesbar funktionieren.

Dem sonstigen Inhalt Ihres Kommentars kann ich ganz zustimmen. Sie haben sehr recht damit, dass wir Deutschen mehr dazu neigen, Fremdwörter anzunehmen, als eigene Konstrukte dafür zu bilden. Ein bisschen faul, um ehrlich zu sein. Und auch nicht besonders wohlklingend...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bedanke mich für das Kompliment. Ich finde es gerade in der heutigen Zeit wichtig, eine &#8220;ordentliche&#8221; Sprache zu behalten. Man soll ja meinetwegen einen Dialekt sprechen oder einem Jugend-Slang verfallen, aber zumindest schriftlich sollte es dann doch noch lesbar funktionieren.</p>
<p>Dem sonstigen Inhalt Ihres Kommentars kann ich ganz zustimmen. Sie haben sehr recht damit, dass wir Deutschen mehr dazu neigen, Fremdwörter anzunehmen, als eigene Konstrukte dafür zu bilden. Ein bisschen faul, um ehrlich zu sein. Und auch nicht besonders wohlklingend&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Hermann</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2009/05/14/sprechen-sie-deutsch/#comment-609</link>
		<dc:creator>Hermann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 16:26:08 +0000</pubDate>
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		<description>Teo: Das sind sehr interessante Gedanken, die Du da einbringst. Sie bringen mich zum Nachdenken, aber doch nicht zum Umdenken.

Mit Sicherheit war und ist jede Sprache schon immer dem Wandel unterworfen. Durch Kriege, durch Vertreibungen, durch Wechsel der Lebensumstände haben sich Völker seit Menschengedenken vermischt. So ist es auch heute. &lt;em&gt;Aber&lt;/em&gt;: Ist es heute genau &lt;em&gt;so&lt;/em&gt; wie früher? Ich sage &lt;em&gt;nein&lt;/em&gt;, das ist es nicht:

1. Früher war der Großteil der Bevölkerung von diesem Wandel gar nicht betroffen. Es hat in dem Sinne auch keine Änderung der Sprache gegeben sondern eine Bereicherung. Dieses aber nur bei Hofe, beim Adel, den Kaufleuten. Handwerker und Landarbeiter konnten nicht schreiben, auch nicht lesen. Die redeten weiter ihren Dialekt.

2. Früher waren von dem Wandel nur Teile Deutschlands betroffen. Z. B. finden wir französische Wörter, die heute eingedeutscht sind (Garage, Vase, Toilette), vornehmlich in durch die französischen Truppen besetzten Gebiete (Napoleon).

3. Die fremden Wörter wurden eingedeutscht. Es wurden keine Kunstwörter kreiert. Als ich meinen Freund in Florida um ein Handy bat, hat er mich dumm angeschaut. Aber meine Großmutter, die seit 97 Jahren keine Fremdsprache spricht, soll wissen, was ein Servicepoint ist oder ein InterRegio oder ein CityService etc. ...

Die Franzosen kommen sehr gut ohne Fremdwörter aus. Oder sie machen dazu französische Wörter. Das machen wir aber nicht, wir deutschen nicht mehr ein, wir übernehmen die fremde Sprache. Der Jugend fällt es immer schwerer, sich schriftlich zu äußern. Verständlich und fehlerfrei.

Zunächst konnte ich daher gar nicht glauben, dass das Zementblog von einem Schüler ist. So klare, verständliche und fehlerfreie Kommentare hätte ich nie einem Schüler zugeordnet. Ich freue mich, dass es das noch gibt und beglückwünsche Zementblog zu seinem tollen Ausdrucksvermögen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Teo: Das sind sehr interessante Gedanken, die Du da einbringst. Sie bringen mich zum Nachdenken, aber doch nicht zum Umdenken.</p>
<p>Mit Sicherheit war und ist jede Sprache schon immer dem Wandel unterworfen. Durch Kriege, durch Vertreibungen, durch Wechsel der Lebensumstände haben sich Völker seit Menschengedenken vermischt. So ist es auch heute. <em>Aber</em>: Ist es heute genau <em>so</em> wie früher? Ich sage <em>nein</em>, das ist es nicht:</p>
<p>1. Früher war der Großteil der Bevölkerung von diesem Wandel gar nicht betroffen. Es hat in dem Sinne auch keine Änderung der Sprache gegeben sondern eine Bereicherung. Dieses aber nur bei Hofe, beim Adel, den Kaufleuten. Handwerker und Landarbeiter konnten nicht schreiben, auch nicht lesen. Die redeten weiter ihren Dialekt.</p>
<p>2. Früher waren von dem Wandel nur Teile Deutschlands betroffen. Z. B. finden wir französische Wörter, die heute eingedeutscht sind (Garage, Vase, Toilette), vornehmlich in durch die französischen Truppen besetzten Gebiete (Napoleon).</p>
<p>3. Die fremden Wörter wurden eingedeutscht. Es wurden keine Kunstwörter kreiert. Als ich meinen Freund in Florida um ein Handy bat, hat er mich dumm angeschaut. Aber meine Großmutter, die seit 97 Jahren keine Fremdsprache spricht, soll wissen, was ein Servicepoint ist oder ein InterRegio oder ein CityService etc. &#8230;</p>
<p>Die Franzosen kommen sehr gut ohne Fremdwörter aus. Oder sie machen dazu französische Wörter. Das machen wir aber nicht, wir deutschen nicht mehr ein, wir übernehmen die fremde Sprache. Der Jugend fällt es immer schwerer, sich schriftlich zu äußern. Verständlich und fehlerfrei.</p>
<p>Zunächst konnte ich daher gar nicht glauben, dass das Zementblog von einem Schüler ist. So klare, verständliche und fehlerfreie Kommentare hätte ich nie einem Schüler zugeordnet. Ich freue mich, dass es das noch gibt und beglückwünsche Zementblog zu seinem tollen Ausdrucksvermögen.</p>
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	<item>
		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2009/05/14/sprechen-sie-deutsch/#comment-608</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 15:59:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich würde diese Begriffe nach der Definition des Anglizismus (die z. B. in der Wikipedia &quot;ein Einfluss der englischen Sprache auf andere Sprachen&quot; lautet) schon dazu zählen. &quot;Handy&quot; etwa ist dem Angelsachsen ja durchaus ein Begriff - nur eben nicht in Bezug auf das Mobiltelefon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde diese Begriffe nach der Definition des Anglizismus (die z. B. in der Wikipedia &#8220;ein Einfluss der englischen Sprache auf andere Sprachen&#8221; lautet) schon dazu zählen. &#8220;Handy&#8221; etwa ist dem Angelsachsen ja durchaus ein Begriff &#8211; nur eben nicht in Bezug auf das Mobiltelefon.</p>
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		<title>Von: DerKleineHansImGlück</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2009/05/14/sprechen-sie-deutsch/#comment-607</link>
		<dc:creator>DerKleineHansImGlück</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 15:52:32 +0000</pubDate>
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		<description>Wobei ja &quot;Handy&quot; und &quot;Wellness&quot; nun keine echten Anglizismen sind. Es sind von Deutschen erfundene Kunstwörter - aber auch die mag ich nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wobei ja &#8220;Handy&#8221; und &#8220;Wellness&#8221; nun keine echten Anglizismen sind. Es sind von Deutschen erfundene Kunstwörter &#8211; aber auch die mag ich nicht.</p>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2009/05/14/sprechen-sie-deutsch/#comment-100</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 08:09:06 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr nachvollziehbar, deine Angaben.

Sicher kann man manches schon verwenden. Gar nicht so blöd klingt es beispielsweise, wenn jemand von Training oder eben einem Handy redet. Einige wenige Begriffe sind eben schon so fest in unserem Sprachgebrauch, dass sie gar nicht mehr störend auffallen. Es gilt aber dennoch zu verhindern, dass der Anglizismus Überhand gewinnt - wollen wir noch den halben Englisch-Pons in den Duden kippen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr nachvollziehbar, deine Angaben.</p>
<p>Sicher kann man manches schon verwenden. Gar nicht so blöd klingt es beispielsweise, wenn jemand von Training oder eben einem Handy redet. Einige wenige Begriffe sind eben schon so fest in unserem Sprachgebrauch, dass sie gar nicht mehr störend auffallen. Es gilt aber dennoch zu verhindern, dass der Anglizismus Überhand gewinnt &#8211; wollen wir noch den halben Englisch-Pons in den Duden kippen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Teo</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2009/05/14/sprechen-sie-deutsch/#comment-99</link>
		<dc:creator>Teo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 10:44:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://janeijking.kilu.de/blog/?p=1132#comment-99</guid>
		<description>Es gibt durchaus Kontroversen zu diesem Thema. Sprache hat sich nunmal schon immer entwickelt und ist kein starres Gebilde. Worte die wir heute benutzen, waren vor ein paar hundert Jahren noch Fremdworte. Das Wort &quot;Ziegel&quot; stammt z.B. aus dem Lateinischen und die Worte &quot;Fenster&quot; und &quot;fenêtre&quot; ähneln sich auch nicht ohne Grund. Sprachästhetische Argumente halte ich in diesem Zusammenhang für nicht zu rechtfertigen. Sie sind einfach zu subjektiv. Die Menschen vor ein paar hundert Jahren haben auch anders gesprochen als wir jetzt und würden das, was wir heute als &quot;guten Sprachgebrauch&quot; bezeichnen würden, sicherlich auch anders sehen.

Wichtiger sind hingegen die pragmatischen Gründe dafür, wieso man auf allzu viele Anglizismen an den falschen Stellen verzichten sollte. Dabei helfen einfache Fragen wie z.B.: &quot;Macht das vermeidlich englische Wort meinen Satz verständlicher?&quot; &quot;Macht das Wort meinen Satz genauer?&quot; oder &quot;Gibt es eine deutsche Entsprechung des Wortes, welches bekannter ist?&quot;

Wer würde denn nicht seltsam gucken, wenn man ständig &quot;Mobiltelefon&quot; statt &quot;Handy&quot; sagen würde? Wenn man aber statt &quot;Hausmeister&quot; &quot;Facility Manager&quot; sagt, dann führt das eher dazu, dass weniger Menschen verstehen wovon man spricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt durchaus Kontroversen zu diesem Thema. Sprache hat sich nunmal schon immer entwickelt und ist kein starres Gebilde. Worte die wir heute benutzen, waren vor ein paar hundert Jahren noch Fremdworte. Das Wort &#8220;Ziegel&#8221; stammt z.B. aus dem Lateinischen und die Worte &#8220;Fenster&#8221; und &#8220;fenêtre&#8221; ähneln sich auch nicht ohne Grund. Sprachästhetische Argumente halte ich in diesem Zusammenhang für nicht zu rechtfertigen. Sie sind einfach zu subjektiv. Die Menschen vor ein paar hundert Jahren haben auch anders gesprochen als wir jetzt und würden das, was wir heute als &#8220;guten Sprachgebrauch&#8221; bezeichnen würden, sicherlich auch anders sehen.</p>
<p>Wichtiger sind hingegen die pragmatischen Gründe dafür, wieso man auf allzu viele Anglizismen an den falschen Stellen verzichten sollte. Dabei helfen einfache Fragen wie z.B.: &#8220;Macht das vermeidlich englische Wort meinen Satz verständlicher?&#8221; &#8220;Macht das Wort meinen Satz genauer?&#8221; oder &#8220;Gibt es eine deutsche Entsprechung des Wortes, welches bekannter ist?&#8221;</p>
<p>Wer würde denn nicht seltsam gucken, wenn man ständig &#8220;Mobiltelefon&#8221; statt &#8220;Handy&#8221; sagen würde? Wenn man aber statt &#8220;Hausmeister&#8221; &#8220;Facility Manager&#8221; sagt, dann führt das eher dazu, dass weniger Menschen verstehen wovon man spricht.</p>
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