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  1. 5/15/2013
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    „Laesst unsere Gesellschaft ueberhaupt zu, so zu sein?“

    Ein Ausbruch aus unserer Gesellschaft – nicht alleine, sondern mit anderen, denn wo er alleine hinführt, dass hat McCandless gezeigt; Leben muss man teilen, um es Leben nennen zu können – ist denke ich das Schwierigste, was man tun kann. Ich stelle mir vor, dass es gleichzeitig auch das Beste ist für jeden, der nicht mehr Macht hat, als seine eigene Stimme. Aber sicher weiß ich das nicht und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es nie erfahren werde.

    Und deshalb ist das Mindeste, was man aus meiner Sicht tun kann (also wirklich tun kann, auch wenn es schwer scheint), sich dazu durchringen, die eigene Stimme als Machtmittel ernst zu nehmen. Und das meine ich nicht unbedingt im demokratischen/politischen Sinne, weil wählen in meinen Augen mehr sein muss als eine von fünf, vielleicht sechs Organisationen zu stützen oder zu stürzen. Politik ist auch, wenn man einkauft oder in den Urlaub fährt.

    Solange man diese Macht nicht zu 100% umsetzt, richtet man trotzdem Schaden an. Und genau das fällt unglaublich leicht, weil es eben alle tun. Aber gerade weil es so normal ist, Schaden anzurichten, ist Schadensbegrenzung zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

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