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	<title>Zementblog &#187; Literatur</title>
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	<description>Das Original: Zementär-revolutionär.</description>
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		<title>Ohne Hände Druck</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 20:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Besen den Schnee mit den Lungen das Laub doch es dröhnt mir fallen die Ohren ab ich halte meine Hände fest doch womit? Dein Griff ohne Finger dein Kuss ohne Lippen sanft wie die Haut ihres Säuglings in den Armen liegt er zu viel Licht drumherum mit den Tropfen schon blind gemacht. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Mit dem Besen den Schnee<br />
mit den Lungen das Laub<br />
doch es dröhnt<br />
mir fallen die Ohren ab<br />
ich halte meine Hände fest<br />
doch womit?<span id="more-5057"></span></p>
<p>Dein Griff ohne Finger<br />
dein Kuss ohne Lippen<br />
sanft wie die Haut ihres Säuglings<br />
in den Armen liegt er<br />
zu viel Licht drumherum<br />
mit den Tropfen schon blind<br />
gemacht.</p>
<p>Mit der Zunge den Regen<br />
mit dem Atem die Sonne<br />
und es friert<br />
Fingerspitzen berühren ihre Nase<br />
und du weinst<br />
und ich lache.</p>
<p>Hältst du mich bitte<br />
ganz kurz fest?<br />
Du, der lacht<br />
Mich, die weint.</p>
<div class="shr-publisher-5057"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Zwischen deinem Grab</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 14:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Und die Gräber hinter der Kirche sie sind mehr geworden - größer ihre Steine, kleiner ihre Namen. Sie sagen mir nichts und ich finde deines nicht, ich kann deines nicht finden unter so vielen. Der Wind hat deinen Namen fortgetragen und dich hab ich doch nicht vergessen, du bist mir noch jeden Gedanken wert geblieben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Und die Gräber hinter der Kirche<br />
sie sind mehr geworden -<br />
größer ihre Steine,<br />
kleiner ihre Namen.</p>
<p>Sie sagen mir nichts<br />
und ich finde deines nicht, ich kann<br />
deines nicht finden unter<br />
so vielen.<span id="more-5037"></span></p>
<p>Der Wind hat deinen<br />
Namen fortgetragen und dich<br />
hab ich doch nicht vergessen, du bist<br />
mir noch jeden Gedanken wert</p>
<p>geblieben. Und auch<br />
der Regen bleibt hier,<br />
wenn ich gehe. Du weißt<br />
ich will nicht, aber ich sollte.</p>
<p>Das Tor am Friedhof<br />
es rostet und knarzt<br />
schon, doch niemand<br />
geht durch.</p>
<p>Zitternd steh ich am Zaun<br />
und finde keinen warmen Gedanken.</p>
<div class="shr-publisher-5037"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Deine wehende Fahne</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2011/09/21/deine-wehende-fahne/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 13:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Patriotismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Deine wehende Fahne, häng sie ab, ich kann sie nicht mehr sehen. Sie schreit mich an, jeden Tag, schreit und schlägt mir ins Gesicht. Häng sie ab, häng sie ab, ich kann sie nicht mehr sehen. Sie sagt: Ich bin so stolz, ach, ich bin so stolz auf dieses Land. Sie sagt: Die Vergangenheit, Vergangenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Deine wehende Fahne,<br />
häng sie ab,<br />
ich kann sie nicht mehr sehen.</p>
<p>Sie schreit mich an, jeden Tag,<br />
schreit und schlägt mir ins Gesicht.<br />
Häng sie ab, häng sie ab,<br />
ich kann sie nicht mehr sehen.<span id="more-4996"></span></p>
<p>Sie sagt: Ich bin so stolz,<br />
ach, ich bin so stolz auf dieses Land.<br />
Sie sagt: Die Vergangenheit,<br />
Vergangenheit geht mich nichts an.</p>
<p>Deine wehende Fahne,<br />
häng sie ab,<br />
ich kann sie nicht mehr sehen.</p>
<p>Ich frage dich, ob sie mich liebt,<br />
hat sie mich je beansprucht?<br />
Du sagst mir, dass doch du sie liebst,<br />
doch sie gibt nichts zurück.</p>
<p>Deine wehende Fahne<br />
ist wichtiger als jeder Mensch.<br />
Wichtiger als die Geschichte,<br />
wichtiger als aller Zukunft.</p>
<p>Deine wehende Fahne,<br />
häng sie ab,<br />
ich kann sie nicht mehr sehen.</p>
<p>Sie sagt: Ich muss doch stolz sein,<br />
weil ich ja nichts hab.<br />
Sie sagt: Du sollst mich wollen,<br />
ansonsten sollst du gehen.</p>
<p>Deine Fahne schreit mich an -<br />
Deine Fahne schlägt mich -<br />
Deine Fahne hält mich fest -<br />
Deine Fahne peitscht mich aus -</p>
<p>Wenn ich nicht will,<br />
was sie will,<br />
will sie von dir,<br />
dass du mich -</p>
<p>Deine wehende Fahne,<br />
häng sie ab,<br />
sie erschießt mich!</p>
<div class="shr-publisher-4996"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Mondnacht in Java</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2011/09/07/mondnacht-in-java/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 20:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Java]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[private Mondnacht () { for (herzklopfen = 0; herzklopfen &#60; 100; herzklopfen++) { ich = warten; du += schön; } if (mond = scheinen) { ich += du; } else { ich = allein; ich = 0; } }]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><pre>private Mondnacht () {

<p style="padding-left: 30px;">for (herzklopfen = 0; herzklopfen &lt; 100; herzklopfen++) {
  ich = warten;
  du += schön;
}

if (mond = scheinen) {
  ich += du;
}
<p style="padding-left: 30px;">else {
  ich = allein;
  ich = 0;
}
<p style="padding-left: 0px;">}
</pre>
<div class="shr-publisher-4974"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Wach gemacht werden</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2011/09/06/wach-gemacht-werden/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 17:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichts läuft, wie es laufen soll nichts ist, wie es sein soll und nichts wird so sein, wie es werden sollte. Immer wieder wird man aus seinem Traum durch ein ungemütliches Kneifen geweckt und mit unnützem Zeug übers Ohr gehauen. Und genau dieses Kneifen ist das, was mich am Leben hält das Kneifen, das so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Nichts läuft, wie es laufen soll<br />
nichts ist, wie es sein soll<br />
und nichts wird so sein, wie es werden sollte.</p>
<p>Immer wieder wird man aus seinem Traum<br />
durch ein ungemütliches Kneifen geweckt und<br />
mit unnützem Zeug übers Ohr gehauen.<span id="more-4969"></span></p>
<p>Und genau dieses Kneifen ist das, was mich am Leben hält<br />
das Kneifen, das so wirkt, als ob man ungeschützt aufs Gesicht<br />
in die graue, triste Welt fällt.</p>
<p>Warum darf ich denn nicht dort bleiben wo ich war,<br />
wo ich mich gut fühlte,<br />
wo ich mich sicher und geliebt fühlte?</p>
<p>Weil es zu schön ist,<br />
um wahr zu sein.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">Ein Gastbeitrag von <em>F. Mauritz</em></p>
<div class="shr-publisher-4969"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Die Zeit</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2011/08/08/die-zeit/</link>
		<comments>http://www.zementblog.de/2011/08/08/die-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 17:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Witzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hat schon Zeit? Wir haben alle keine Zeit. Ich renne von morgens bis abends, um den nächsten Termin nicht zu verpassen. Während des einen denke ich an den nächsten Moment, daran, was alles passieren könnte, was mir alles im Weg stehen könnte, aus welchen Gründen ich zu spät sein könnte! Zu spät, zu spät! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Wer hat schon Zeit? Wir haben alle keine Zeit. Ich renne von morgens bis abends, um den nächsten Termin nicht zu verpassen. Während des einen denke ich an den nächsten Moment, daran, was alles passieren könnte, was mir alles im Weg stehen könnte, aus welchen Gründen ich zu spät sein könnte! Zu spät, zu spät! In meinem Kopf taucht alle zehn Minuten &#8211; Sekunden! das weiße Kaninchen aus &#8220;Alice im Wunderland&#8221; auf, um mir mit der tickenden Uhr in der Pfote vorzuhalten, dass ich schon wieder spät dran sei, beeilen müsste ich mich, beeilen, beeilen!<span id="more-4882"></span></p>
<p>Also haste ich von dannen, schnurstracks fege ich durch die Straßen, aber rennen will ich nicht, das sähe so gehetzt aus, da gehe ich lieber, in gesteigertem Tempo zwar, aber ordentlich. Auf dem Weg stolpere ich fast, doch das kann ich mir jetzt nicht erlauben, ich muss weiter! An der Bushaltestelle muss ich plötzlich warten, damit hatte ich nicht gerechnet, jetzt gerät meine Planung durcheinander, ein Desaster &#8211; Ausatmen. Das Kaninchen in meinem Kopf schlägt Purzelbäume, ich höre seine Uhr immer lauter ticken, da! da ist der Bus.</p>
<p>Natürlich will ich einen angemessenen Platz, also zwänge ich mich in das Gefährt, drängele mich zwischen Frauen, Kindern, Alten und Behinderten hindurch, um bloß noch ein Polster unter den Arsch zu bekommen. Ha! Eins gefunden! Hingesetzt, Stöpsel in die Ohren, schnelle Musik, Tamtam und Trara, das brauche ich jetzt. Ich bekomme nicht mit, dass ein Mann fortgeschrittenen Alters nach meinem Sitzplatz verlangt, weil ich die Musik so laut gedreht habe. Also schäme ich mich meiner Unhöflichkeit nicht, das wäre auch nur lästig.</p>
<p>Müde und kaputt bin ich, schon seit Tagen. Mein Kopf senkt sich langsam nach vorn. Ich verpasse meine Haltestelle und muss ein Stück des Weges zurücklaufen, zum Bahnhof &#8211; jetzt renne ich doch. Das wollte ich nicht, das stört mich, das passt mir nicht in den Kram. Was für ein Chaos! Immer dieses Chaos! Hätte ich mich nur mal zusammengerissen und an den Plan gehalten, dann müsste das alles gar nicht so hektisch sein.</p>
<p>Am Bahnh0f stürme ich die Treppen hoch, nehme immer zwei Stufen auf einmal, da zuppeln mir alte, schwache Finger am Ärmel. Ich drehe mich herum und blicke einer kleinen, zittrigen Dame am Rollator ins zerknitterte Gesicht. Was soll das?, denke ich, was willst du? Sie deutet an, ich möge ihr doch helfen, sie käme nicht allein die Treppen hinauf. Das sei mir jetzt peinlich, log ich, ich würde das nur allzu gern tun, müsste aber schnell weiter. Ihre Reaktion im Traum nicht abwartend, ziehe ich fort und bekomme die Bahn gerade rechtzeitig. Wo wollte ich noch gleich hin?</p>
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		<title>Die Nacht</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2011/08/06/die-nacht/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 15:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir liegen in der Nacht, und ich beobachte dich. In deinen Augen spiegeln sich die Sterne, ich zähle sie, es sind viele, deine Augen sind groß und tief. Du sollst sie nicht schließen, du kannst sie nicht einfach schließen. Schlaf nicht ein, ich habe dir noch viel zu erzählen. Ich könnte dir von meiner Reise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Wir liegen in der Nacht, und ich beobachte dich. In deinen Augen spiegeln sich die Sterne, ich zähle sie, es sind viele, deine Augen sind groß und tief. Du sollst sie nicht schließen, du kannst sie nicht einfach schließen. Schlaf nicht ein, ich habe dir noch viel zu erzählen. Ich könnte dir von meiner Reise erzählen, oder von dem Menschen, mit dem ich zuletzt hier in der Nacht lag. Doch du sagst mir, du willst es nicht hören, willst keine Geschichten mehr von mir hören. Ich hätte dir genug erzählt. Was kann ich dann noch tun, um dich wach zu halten?<span id="more-4879"></span></p>
<p>Du sagst, ich soll dich küssen, auf der Stelle, augenblicklich. Ein Kuss kann aber nicht auf Kommando erfolgen, entgegne ich, wir müssten uns schon länger aneinandergeschmiegt haben, uns in den Armen liegen, eine intime Nähe aufgebaut haben, in der richtigen Stimmung sein. Das ist jetzt nicht der Fall. Wir liegen einfach nur in der Nacht, Seite an Seite, und ich beobachte dich.</p>
<p>Du sagst: Die Nacht ist doch schon Anlass genug, sich zu küssen! Warum?, frage ich dich, und blinzele nicht so, sonst komme ich noch durcheinander mit dem Sternezählen. Sterne! Strahle ich dich nicht genug an?, fragst du mich und drehst dich auf die Seite, wirfst mir einen scharfen, kantigen Blick ins Gesicht. Darum geht es überhaupt nicht, erkläre ich dir. Warum muss ich dir immer erklären, was ich gesagt habe? Warum verstehst du mich nicht? Wir sprechen eine Sprache, aber immer aneinander vorbei.</p>
<p>Ich muss wegschauen, weil dein Blick mir Angst macht. Und plötzlich ist diese Stimmung entstanden. Du fängst an, indem du deine Hand auf meinen Bauch legst und mit dem Daumen sachte drüberstreichst. Ich weiß gar nicht, was das soll, du willst mich doch nur küssen, denke ich, sage aber nichts. Dein Kopf nähert sich meinem, dein Blick wird weicher, deine Lider senken sich, ich kann die Sterne nicht mehr sehen, da sehe ich dich &#8211; und spüre dich.</p>
<p>Wir liegen in der Nacht, und ich beobachte dich. Und ich küsse dich. Und du gefällst mir.</p>
<div class="shr-publisher-4879"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Winterstarre im Juni</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2011/06/04/winterstarre-im-juni/</link>
		<comments>http://www.zementblog.de/2011/06/04/winterstarre-im-juni/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 21:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Starre ich in den Raum Starre ich an die Wand die nackte Wand Bewege ich meinen Kopf keinen Zentimeter Bewege ich mich nicht Sehe ich den Raum und die Wand und die Reglosigkeit Sie sitzt gegenüber und starrt und bewegt sich nicht und sieht mich an. Auch die Reglosigkeit will sich nicht regen - keinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Starre ich<br />
in den Raum<br />
Starre ich<br />
an die Wand<br />
die nackte Wand<span id="more-4787"></span></p>
<p>Bewege ich<br />
meinen Kopf<br />
keinen Zentimeter<br />
Bewege ich<br />
mich nicht</p>
<p>Sehe ich<br />
den Raum<br />
und die Wand<br />
und die Reglosigkeit</p>
<p>Sie sitzt gegenüber<br />
und starrt<br />
und bewegt sich nicht<br />
und sieht mich an.</p>
<p>Auch die Reglosigkeit<br />
will sich nicht<br />
regen -<br />
keinen<br />
Zenti-<br />
meter.</p>
<div class="shr-publisher-4787"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über die Stadt</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2011/02/27/uber-die-stadt/</link>
		<comments>http://www.zementblog.de/2011/02/27/uber-die-stadt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 20:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumterror]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt ist laut, die Stadt ist schnell, die Stadt ist viel zu schnell. Sie ist immer in Bewegung und sie ist kalt. Abweisend ist sie, sie ist ganz berührungslos. Und dicht, die Stadt ist ein dicht wimmelnder Haufen arbeitender Ameisen – und doch leblos. Die Stadt ist künstlich, sie ist eine Illusion der Vision [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Stadt ist laut, die Stadt ist schnell, die Stadt ist viel zu schnell. Sie ist immer in Bewegung und sie ist kalt. Abweisend ist sie, sie ist ganz berührungslos. Und dicht, die Stadt ist ein dicht wimmelnder Haufen arbeitender Ameisen – und doch leblos. Die Stadt ist künstlich, sie ist eine Illusion der Vision des Fortschritts, der Industrie. Die Stadt ist der harte Asphalt, auf dem wir uns die Füße kaputtlaufen, tagein, tagaus. Doch es führt kein Weg  daran vorbei, dass wir uns die Füße kaputtlaufen, denn wir müssen durch die Stadt, immer wieder. Wir müssen Geschäfte erledigen, unsere Sachen besorgen, Menschen grüßen, ja und nein sagen, immer wieder.<span id="more-4643"></span></p>
<p>Und wenn ich abends in den Himmel schaue, fehlen mir die Sterne. Ich schaue und schaue, doch die Sterne kann ich nicht finden. Wo sind sie hin? Die Stadt hat sie geschluckt. Die Stadt hat die Sterne geschluckt. Gestohlen. Gefressen.<br />
Die Stadt ist aggressiv, sie greift alles Schöne, Sanfte, Zarte, Herrliche mit all ihrer Energie an. Sie kennt kein Erbarmen, sie beißt und kratzt, bis nichts als kahle, starre Eintönigkeit bleibt.</p>
<p>Die Stadt ist das leise Ungetüm, das uns laut in den Ohren dröhnt. Sie ist der unschuldige Vergewaltiger der Gefühle. Sie ist eine Daumenschraube und eine Streckbank und eine eiserne Jungfrau für den stillen Moment.</p>
<p>Ich will stille Momente erleben, ich will ausatmen, ich will den Blick schweifen lassen, ich will nicht rennen müssen, ich will nicht kämpfen müssen – ich will gar nichts müssen.</p>
<p>Und wenn ich dann abends wieder in den Himmel schaue, glaube ich mit einem Mal, einen Stern entdeckt zu haben. Dann schaue ich genauer hin und stelle fest: Es ist gar kein Stern. Es ist ein Flugzeug.</p>
<div class="shr-publisher-4643"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lidschlagsonate</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2011/02/08/lidschlagsonate/</link>
		<comments>http://www.zementblog.de/2011/02/08/lidschlagsonate/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 17:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Dada]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zementblog.de/?p=4541</guid>
		<description><![CDATA[Wimper wimper zwink zwink zwink sst, sst, sst sch. Wimper wimper klapp klapp klapp schrrt, schrrt, schrrt pst. Wimper wimper schlag schlag schlag pff, pff, pff hm. Wimper wimper reib reib reib tsch, tsch, tsch rrt. Wimper wimper schau schau schau du, du, du blick. Foto: © fderib &#8211; Fotolia.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft size-full wp-image-4579" title="Wimpern" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2011/02/wimpern_2949798_xs-scaled.jpg" alt="" width="250" height="167" />Wimper wimper<br />
zwink zwink zwink<br />
sst, sst, sst<br />
sch.</p>
<p>Wimper wimper<br />
klapp klapp klapp<br />
schrrt, schrrt, schrrt<br />
pst.<span id="more-4541"></span></p>
<p>Wimper wimper<br />
schlag schlag schlag<br />
pff, pff, pff<br />
hm.</p>
<p>Wimper wimper<br />
reib reib reib<br />
tsch, tsch, tsch<br />
rrt.</p>
<p>Wimper wimper<br />
schau schau schau<br />
du, du, du<br />
blick.</p>
<p style="text-align: right;"><small>Foto: © <a href="http://de.fotolia.com/id/2949798">fderib</a> &#8211; Fotolia.com</small></p>
<div class="shr-publisher-4541"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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