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	<description>Das Original: Zementär-revolutionär.</description>
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		<title>Das Morgen im Jetzt</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 15:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Eijking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
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		<category><![CDATA[Futurismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hipster]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumterror]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Spoek Mathambo]]></category>

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		<description><![CDATA[Spoek Mathambos neues Album „Father Creeper“ Wer ist Spoek Mathambo? Für die einen ein genialer Künstler und Avantgardist, für die anderen ein nerviger Hipster – der junge Rapper, DJ und Designer aus Johannesburg ist vor allem aber ein Kanalisator des Flüchtigen, wodurch er dem Jetzt den Weg in das Morgen weist. Bekannt geworden durch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><strong>Spoek Mathambos neues Album „Father Creeper“</strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="  " style="margin: 5px;" title="Spoek Mathambo" src="http://farm8.staticflickr.com/7034/6473396497_fceb962bd2_m.jpg" alt="Spoek Mathambo" width="240" height="154" /><p class="wp-caption-text">Foto: flickr/alter1fo, cc by-nd.</p></div>
<p>Wer ist Spoek Mathambo? Für die einen ein genialer Künstler und Avantgardist, für die anderen ein nerviger Hipster – der junge Rapper, DJ und Designer aus Johannesburg ist vor allem aber ein Kanalisator des Flüchtigen, wodurch er dem Jetzt den Weg in das Morgen weist.</p>
<p>Bekannt geworden durch ein futuristisches Cover von JOY DIVISIONs „She&#8217;s Lost Control“, hat der Südafrikaner nicht nur durch Features mit schrillen Größen wie GNUCCI BANANA sein vielfältiges Talent unter Beweis gestellt.<span id="more-5211"></span> Auch mit seinem zweiten Album führt er mit Fingerspitzengefühl vor, für welch bunte Collagen der schmutzige Lärm der breiten Masse den Stoff liefert.</p>
<p>Es ist nicht leicht, Mathambos Musik zu beschreiben – sie hat keine eindeutige Richtung. Mal Electro, mal Indie, hier ein bisschen Rock-Pop, dort eine Prise Afro-Futurismus. Konstanten sind vielleicht der Rap und ganz viel Schlagzeug. Trotzdem schafft es Spoek Mathambo, markant und unverwechselbar zu bleiben. Seine schiefe Stimme, die oft haarscharf neben den Tönen entlang­schlittert, besticht durch ihr künstlerisches, nicht künstliches Potential. Jede Disharmonie ist nur scheinbar, denn jeder musikalische Fehler wird gewollt eingebaut, jeder Text sorgfältig platziert.</p>
<p>Spoek Mathambo ist spukig, eigenartig und über die laute, schnelle Disco längst hinaus. Sein neues Album „Father Creeper“ ist eine Galerie der Kon­traste: Weicher, dumpfer Sound klingt zu hartem, temporeichem Beat bei facettenreichem Gesang. Diese Kontraste liefern die Spannung, die sich durch die gesamte Platte zieht – wir sind einem atemlosen Ausatmen ausgeliefert. Dabei kommt keine Langeweile auf, denn kein Track ist wie der andere. Ob beunruhigende Sprechchöre wie in „Venison Fingers“, naturimitierende Beats und ein erstaunlich tanzbares Drum-Solo in „Put Some Red On It“, Ohrwurm-Songs wie „Let Them Talk“ oder „Skorokoro (Walking Away)“ &#8211; es scheint, als käme jeder Musikgeschmack zur Geltung. Das allerdings ohne jeglichen Kon­formismus, Spoek bleibt immer er selbst mit seinem ganz eigenen Stil und An­spruch.</p>
<p>Vielleicht kann man diesem ungewöhnlichen Künstler sein Hipster-Gehabe an­lasten, wie Christian Schachinger das im österreichischen „<a title="derStandard.at - Zum Niederbrechen" href="http://www.zementblog.de/2012/05/04/das-morgen-im-jetzt/" target="_blank">Standard</a>“ getan hat. Mathambo ist gewiss jemand, der die Selbstinszenierung liebt und sich kunstvoller gibt als seine Leistungen es hergeben, so gibt der in fast jedem Lied eingesetze Echo-Effekt seinen Worten häufig einen monumental aufge­bauschten Charakter. Auch liefern seine Texte nicht mehr als ein Abbild der desorientierten Poesie des 21. Jahrhunderts, die sich vielleicht mit folgendem Zitat aus dem Song „Kites“ zusammenfassen lässt: „I wanna be drunk with you.“</p>
<p>Soweit, so harmlos. Hipster hin oder her: Mathambo kann mit Musik umgehen und hat ein Gespür für die Eindrücke um ihn herum, soviel ist klar. Er ist erfindungsreich und innovativ in einem unökonomischen Sinn. Sein Sound ist repetitiv, aber nicht nervig, ruhig, aber nicht langweilig, wechselhaft, aber nicht kurzlebig. Spoek Mathambo hat mit „Father Creeper“ ein womöglich zukunfts­weisendes Album geschaffen, das nicht unbedingt in den Charts landet, aber sicher als tiefe Inspirationsquelle verbleibt.</p>
<p><small><em>Father Creeper. Spoek Mathambo, SubPop 2012.</em></small></p>
<div class="shr-publisher-5211"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Projekt 42: Chaos</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2012/05/02/projekt-42-chaos/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 12:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Eijking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt 42]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun gibt es das Projekt 42 schon sehr lange &#8211; die Teilnehmerzahl beschränkte sich bislang immer auf einen Kreis von drei bis fünf Personen. Wollt ihr fortfahren? Dazu an dieser Stelle zunächst eine kleine Umfrage. Und jetzt zum üblichen Lauf der Dinge &#8211; hier die zwei Teilnehmer der vergangenen Runde Projekt 42 zum Stichwort &#8220;Wind&#8221;: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Nun gibt es das <em>Projekt 42</em> schon sehr lange &#8211; die Teilnehmerzahl beschränkte sich bislang immer auf einen Kreis von drei bis fünf Personen. Wollt ihr fortfahren? Dazu an dieser Stelle zunächst eine kleine Umfrage.</p>
<p style="text-align: center;">Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
<p><span id="more-5208"></span>Und jetzt zum üblichen Lauf der Dinge &#8211; hier die zwei Teilnehmer der vergangenen Runde <em>Projekt 42</em> zum Stichwort &#8220;Wind&#8221;:</p>
<ul>
<li>Moritz (<a title="Laute irrt - Projekt 42: Wind" href="http://laute-irrt.de/2012/04/wenn-endlich-winde-wehen/" target="_blank">Laute irrt</a>)</li>
<li>Andreas (<a title="cimddwc - Projekt 42: Wind" href="http://cimddwc.net/2012/04/27/der-wind-der-wind/" target="_blank">cimddwc</a>)</li>
</ul>
<p>Diesen Monat soll es sich um das drehen, was man in allen Großstädten gestern, am Tag der Arbeit, auf den Straßen erleben durfte (nicht nur tätig, sondern vor allem auch politisch):</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Chaos</strong></p>
<p><strong></strong>Ich bin gespannt, was ihr dazu schreibt &#8211; viel Spaß!</p>
<div class="shr-publisher-5208"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Projekt 42: Wind</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2012/04/06/projekt-42-wind/</link>
		<comments>http://www.zementblog.de/2012/04/06/projekt-42-wind/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 11:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Eijking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt 42]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss mich für die verspätete Runde entschuldigen! Der Berg an Arbeit der letzten Tage ließ es leider nicht anders zu. Vielen Dank allen Teilnehmern der letzten Runde Projekt 42 zum Stichwort &#8220;Präsident&#8221;, die da wären: Felix (Lahnblog) Moritz (Laute irrt) Andreas (cimddwc) Sehr lesenswerte Beiträge sind da zustande gekommen! Ich bin gespannt, was euch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Ich muss mich für die verspätete Runde entschuldigen! Der Berg an Arbeit der letzten Tage ließ es leider nicht anders zu. Vielen Dank allen Teilnehmern der letzten Runde <em>Projekt 42</em> zum Stichwort &#8220;Präsident&#8221;, die da wären:</p>
<ul>
<li>Felix (<a title="Lahnblog - Projekt 42: Präsident" href="http://lahnblog.de/deutschland/ich-bin-der-prasident/" target="_blank">Lahnblog</a>)</li>
<li>Moritz (<a title="Laute irrt - Projekt 42: Präsident" href="http://laute-irrt.de/2012/03/der-prasident-raucht-kukident/" target="_blank">Laute irrt</a>)</li>
<li>Andreas (<a title="cimddwc - Projekt 42: Präsident" href="http://cimddwc.net/2012/03/23/so-wahr-mir-gott-helfe/" target="_blank">cimddwc</a>)</li>
</ul>
<p><span id="more-5206"></span>Sehr lesenswerte Beiträge sind da zustande gekommen! Ich bin gespannt, was euch hierzu einfällt:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wind</strong></p>
<p><strong></strong>Viel Spaß mit der diesmonatigen Runde <em>Projekt 42</em> und frohe Ostertage allen TeilnehmerInnen und LeserInnen!</p>
<hr />
<p>» Für Neulinge: <a title="Projekt 42" href="../2012/03/01/2012/01/01/2011/12/01/2011/11/01/2011/10/01/2011/08/01/2011/07/03/2011/06/04/2011/05/01/2011/03/01/2011/02/08/projekt-42/" target="_self">Was ist das Projekt 42?</a></p>
<div class="shr-publisher-5206"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gauck tritt zurück!</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2012/04/01/gauck-tritt-zuruck/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 10:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Eijking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
		<category><![CDATA[Witzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Köhler wegen Nüchternheit, Käßmann wegen Trunkenheit und Wulff wiederum wegen beidem gleichzeitig zurücktreten mussten, gibt nun auch Gauck schweren Vorwürfen nach. Am Freitag sind Stimmen laut geworden, die auf Gaucks bislang nur mutmaßliche Verwicklung in den Fälschungsskandal der Stasi-Unterlagenbehörde hinwiesen. Daraufhin wurde eine Untersuchungskommission einberufen, die nun eine Bestätigung dieses Gerüchts freigab. Heute früh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Nachdem Köhler wegen Nüchternheit, Käßmann wegen Trunkenheit und Wulff wiederum wegen beidem gleichzeitig zurücktreten mussten, gibt nun auch Gauck schweren Vorwürfen nach.</p>
<p>Am Freitag sind Stimmen laut geworden, die auf Gaucks bislang nur mutmaßliche Verwicklung in den Fälschungsskandal der Stasi-Unterlagenbehörde hinwiesen. Daraufhin wurde eine Untersuchungskommission einberufen, die nun eine Bestätigung dieses Gerüchts freigab.</p>
<p>Heute früh um 9.30 Uhr veröffentlichte der Sprecher des frischgebackenen Bundespräsidenten eine Pressemitteilung, die den Rücktritt von Gauck bekanntgibt. Für den morgigen Tag ist eine Rücktrittsrede vor der Presse angekündigt.</p>
<div class="shr-publisher-5203"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Präsidenten kommen und gehen</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2012/03/07/prasidenten-kommen-und-gehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 18:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Eijking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
		<category><![CDATA[Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Lübke]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Witzig]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="text-align: center;">Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
<div class="shr-publisher-5196"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Blogparade: Was ist, kann und sollte Bildung? &#8211; Abschluss</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2012/03/04/blogparade-was-ist-kann-und-sollte-bildung-abschluss/</link>
		<comments>http://www.zementblog.de/2012/03/04/blogparade-was-ist-kann-und-sollte-bildung-abschluss/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 16:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Eijking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt]]></category>
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		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Resümee dieser Blogparade fällt angesichts der doch recht mageren Teilnehmerzahl (in Worten: zwei) entsprechend kurz aus. Vielen Dank an: Marco (Wüstenigel) Patrick (just:imho) Zwei sehr lesenswerte Beiträge. Marco bemerkt in seinem zwar, Bildung bringe &#8220;einen nicht immer weiter&#8221; &#8211; viele Menschen setzten heutzutage &#8220;auf ein Hochschulstudium und eine teure Ausbildung [...], ohne am Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Das Resümee <a title="Blogparade: Was ist, kann und sollte Bildung?" href="http://www.zementblog.de/2012/01/23/blogparade-was-ist-kann-und-sollte-bildung/">dieser Blogparade</a> fällt angesichts der doch recht mageren Teilnehmerzahl (in Worten: zwei) entsprechend kurz aus. Vielen Dank an:</p>
<ul>
<li>Marco (<a title="Wüstenigel - Blogparade: Bildung" href="http://www.wuestenigel.com/2012/01/31/blogparade-bildung-ist-nicht-immer-effektiv/" target="_blank">Wüstenigel</a>)</li>
<li>Patrick (<a title="just:imho - Blogparade: Bildung" href="http://www.just-imho.net/2012/02/bildung---was-ist-das-eigentlich.html" target="_blank">just:imho</a>)</li>
</ul>
<p>Zwei sehr lesenswerte Beiträge. Marco bemerkt <a title="Wüstenigel - Blogparade: Bildung" href="http://www.wuestenigel.com/2012/01/31/blogparade-bildung-ist-nicht-immer-effektiv/" target="_blank">in seinem</a> zwar, Bildung bringe &#8220;einen nicht immer weiter&#8221; &#8211; viele Menschen setzten heutzutage &#8220;auf ein Hochschulstudium und eine teure Ausbildung [...], ohne am Ende die Früchte ihrer Arbeit ernten zu können&#8221;. Dennoch trage &#8220;Bildung [zu] dem Einzelnen und der Gesellschaft enorm viel&#8221; bei.<span id="more-5188"></span></p>
<p>Patrick dagegen baut <a title="just:imho - Blogparade: Bildung" href="http://www.just-imho.net/2012/02/bildung---was-ist-das-eigentlich.html" target="_blank">seinen Beitrag</a> sehr fundamental auf und beginnt mit der grundsätzlichen Frage, was Bildung eigentlich ist. In Bezug auf Humboldts Bildungsideen erklärt er:</p>
<blockquote><p>Es geht nicht nur um Wissen. Es geht darum alle Kräfte des Menschen anzuregen, die dazu führen, dass er sich frei entfalten kann, dass er eine eigene Persönlichkeit ausprägen kann &#8211; und zwar selbstbestimmt. Schule allein kann das nicht leisten, denn das heißt einerseits Fähigeiten zu lernen, die mehr auf Lebensführung abzielen, aufs klar kommen in einer sich ständig ändernden Welt. Andererseits darauf, eigene Talente zu entdecken und zu fördern.</p></blockquote>
<p>Abschließend stellt Patrick noch die anregende Frage: &#8220;Ist ein Manager, nach Abitur und Studium, [...] gebildeter als eine Hausfrau, die gerade so die Hauptschule geschafft hat, dafür aber erfolgreich einen Haushalt schmeißt, die Entwicklung ihrer Kinder voran treibt, ihren Mann an alles erinnert, was er vergisst, und nebenbei vielleicht noch acht Stunden in der Woche bei Aldi an der Kasse sitzt?&#8221; Diese Frage leite ich gleich an euch weiter. Die Blogparade mag vorbei sein &#8211; die Diskussion ist es noch lange nicht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Projekt 42: Präsident</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2012/03/01/projekt-42-prasident/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 20:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Eijking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt 42]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder hat ein neuer Monat begonnen &#8211; Teilnehmer beim Projekt 42 wissen, was das heißt: Eine neue Runde beginnt! Hier zunächst die Teilnehmer der letzten Runde zum Stichwort &#8220;Flasche&#8221;:  Liliana (Pegasus&#8217; Traum) Andreas (cimddwc) Vielen Dank an euch! Viel Spaß bei der nächsten Runde zum Stichwort&#8230; Präsident » Für Neulinge: Was ist das Projekt 42? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Wieder hat ein neuer Monat begonnen &#8211; Teilnehmer beim <em>Projekt 42</em> wissen, was das heißt: Eine neue Runde beginnt! Hier zunächst die Teilnehmer der letzten Runde zum Stichwort &#8220;Flasche&#8221;:</p>
<ul>
<li> Liliana (<a title="Pegasus' Traum - Projekt 42: Flasche" href="http://www.pegasustraum.de/index.php?/archives/264-Projekt-42-Flasche.html" target="_blank">Pegasus&#8217; Traum</a>)</li>
<li>Andreas (<a title="cimddwc - Projekt 42: Flasche" href="http://cimddwc.net/2012/02/29/flasche/" target="_blank">cimddwc</a>)</li>
</ul>
<p>Vielen Dank an euch! Viel Spaß bei der nächsten Runde zum Stichwort&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Präsident</strong></p>
<hr />
<p>» Für Neulinge: <a title="Projekt 42" href="../2012/01/01/2011/12/01/2011/11/01/2011/10/01/2011/08/01/2011/07/03/2011/06/04/2011/05/01/2011/03/01/2011/02/08/projekt-42/" target="_self">Was ist das Projekt 42?</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<div class="shr-publisher-5191"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Nutze das Wochenende!</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2012/02/21/nutze-das-wochenende/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 21:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Eijking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ besagt Artikel 1, Absatz 1 im Grundgesetz, das 1949 in Kraft getreten ist. Wie ein Naturgesetz sei dieser Satz heute unbestreitbar und standfest, beteuert der Diplom-Psychologe Reinhard Werner in seinem Einführungsvortrag „Zukunftsstrategien für das 21. Jahrhundert“. 125 Jugendliche aus ganz Deutschland lauschen diesen Worten in Strausberg bei Berlin. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><div id="attachment_5173" class="wp-caption alignleft" style="width: 267px"><a href="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2012/02/jugendpressekongress_small.jpg"><img class=" wp-image-5173  " style="margin: 10px;" title="Jugendpressekongress" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2012/02/jugendpressekongress_small.jpg" alt="Junge Medienmacher beim Jugendpressekongress." width="257" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">Junge Medienmacher beim Jugendpressekongress. Foto: Angelika Mandzel</p></div>
<p>„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ besagt Artikel 1, Absatz 1 im Grundgesetz, das 1949 in Kraft getreten ist. Wie ein Naturgesetz sei dieser Satz heute unbestreitbar und standfest, beteuert der Diplom-Psychologe Reinhard Werner in seinem Einführungsvortrag „Zukunftsstrategien für das 21. Jahrhundert“. 125 Jugendliche aus ganz Deutschland lauschen diesen Worten in Strausberg bei Berlin. Sie sind gekommen zum 118. Jugendpresse-Kongress der <em>Young Leaders GmbH</em>.<span id="more-5171"></span> Dort wurde vom 11. bis zum 13. November 2011 in der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation diskutiert, nachgedacht, gefragt, gefilmt und geschrieben. Egal ob reich oder arm, katholisch oder homosexuell – alle Menschen seien angesprochen und inbegriffen, meint Werner. Sie sind berechtigt zu leben – frei. Freiheit und Gleichheit sollen wie Nachbarn und Mitbewohner des Alltags sein. Inwieweit dies Realität ist, womöglich auch an Illusion grenzt, wird uns zu bedenken aufgefordert.</p>
<p>Die <em>Young Leaders GmbH</em> ist eine Organisation mit Sitz in Berlin, welche Seminare, Vorträge, Akademien und Kongresse für junge, motivierte Schüler und Schülerinnen aus ganz Deutschland, sowohl im In- als auch im Ausland anbietet. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine ehrenamtliche Betätigung und oder auch großes Sozialverhalten, sei es Schülersprecher, Chefredakteur der Schülerzeitung oder Pfadfinderleiter. Gefordert und gefördert werden nicht wie bei „Jugend trainiert für Olympia“ der Sport, bei „Jugend musiziert“ die Musik oder bei „Jugend forscht“ die Naturwissenschaft, sondern das Blicken in und das Denken an die bevorstehende Zukunft.</p>
<p>Die ständige rasante Entwicklung der Welt bestimme unser Leben, Denken und Handeln. Während es tausend Jahre dauerte, bis das erste Feuer brannte, hunderte, bis die Dampfmaschine die Arbeit der Menschen ausführte, erscheint in der Welt von heute in kürzester Zeit das Neueste vom Neuesten, versucht Werner den Jugendlichen zu verdeutlichen. Vor 100 Jahren wäre der 11.September nicht möglich gewesen. Die fortschreitende Technologie ermöglicht Verbrechern heute mehr zu tun. So gibt Werner ein Beispiel vielleicht bevorstehender Gefahr und möglicher Routen eines Reiseflugzeugs. Route A: Das Flugzeug kann in das Bankenviertel Frankfurts stürzen und mehr als eine Wirtschaftskatastrophe auslösen. Route B: Es befördert die Urlauber Richtung Sonne in der Türkei. Die Welt, Deutschland und die jungen Menschen sind mehr als zuvor in Probleme und Herausforderungen verstrickt. „Stuttgart 21“ sei dabei nur Zeitverschwendung, denkt Werner. Er fordert Networking, denn gemeinsam könne man sich heute den Katastrophen von morgen stellen.</p>
<p>Die im Programmplan angekündigten Profijournalisten sind gekommen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten diese in einer Infobörse rund um den Journalismus, ob Praktika, Volontariate oder Auslandskorrespondenzen, befragen. Voller Erwartungen folgten die Jugendlichen ihrer eingeteilten Gruppe Webmag, TV oder Zeitung. Nach einer kurzen Einführung in das Handwerk und weiteren Vorträgen, die sich besonders mit der Bundeswehr beschäftigten, wurden die Aufgaben und Themen verteilt. In der Medienbörse wurde sich mit Interviews, Talkshows und Recherchen beschäftigt – mit den Vertretern der Bundeswehr. Viele Fragen wurden gestellt. Fragen zum Vorfall auf der Gorch Fock. Manchmal bekamen die Fragenden Stellungnahmen. Abgedruckt wurden sie nicht. Ergebnis war eine PR-Zeitung, in der die Bundeswehr mit ihren vielen Möglichkeiten und Karrierechancen brillierte. Nicht vielen fiel diese Zensur auf, denn am Abend folgte ein gutes Abendessen am Gendarmenmarkt mitten in Berlin. So schlief die Zukunft von morgen nicht aus, sondern engagierte sich außerschulisch. Ein weiterer Punkt im Lebenslauf ist nachzuweisen. Mit neuen Bekanntschaften, einer gestriegelten PR-Zeitung und Denkanstößen ging es am Sonntag um 12 Uhr mit den Bussen</p>
<p>Richtung Berliner Hauptbahnhof und von dort wieder in die ganze Bundesrepublik.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;">Ein Gastbeitrag von <em>Angelika Mandzel</em></p>
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		<title>Drei Jahre Zementblog!</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 18:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Eijking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Monat feiert das Zementblog sein dreijähriges Bestehen. Aus diesem Anlass ein kleines Resümee. Drei Jahre, das sind 36 Monate, das ist unter Umständen eine lange Zeit &#8211; Zeit, die in den unendlichen Weiten des Internets vergangen ist. Folgendes ist seit Februar 2009 geschehen: Es wurden 603 Artikel verfasst, davon 433 im ersten Jahr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2012/02/jubilaeum3_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-5152 alignright" style="margin: 10px;" title="Drei Jahre Zementblog!" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2012/02/jubilaeum3_klein.jpg" alt="Drei Jahre Zementblog!" width="200" height="150" /></a>In diesem Monat feiert das <strong>Zementblog</strong> sein dreijähriges Bestehen. Aus diesem Anlass ein kleines Resümee. Drei Jahre, das sind 36 Monate, das ist unter Umständen eine lange Zeit &#8211; Zeit, die in den unendlichen Weiten des Internets vergangen ist. Folgendes ist seit Februar 2009 geschehen: Es wurden <strong>603 Artikel</strong> verfasst, davon 433 im ersten Jahr. Die Gesamtzahl aller Kommentare reicht knapp an die 1000. Mehr als <strong>90.000 Menschen</strong> haben Zementblog.de besucht, im Schnitt ca. 100 Besucher täglich.</p>
<p>Soviel zur technischen Entwicklung. Was ist aber auf der Oberfläche passiert? Worüber wurde im Zementblog diskutiert? Was war Thema, was nicht? Einen kleinen Abriss soll der folgende Zementblog-Kalender liefern.<span id="more-5132"></span></p>
<h4>Ein Rückblick auf drei Jahre in Zementblog-Artikeln</h4>
<ul>
<li>Februar 2009: <a title="Der Bio-Wahn" href="http://www.zementblog.de/2009/02/16/der-bio-wahn/">Der Bio-Wahn</a> greift um sich.</li>
<li>März 2009: Mit <a title="Viel Gezwitscher um nichts" href="http://www.zementblog.de/2009/03/11/viel-gezwitscher-um-nichts/">viel Gezwitscher um nichts</a> beginnt der Twitter-Trend.</li>
<li>Juni 2009: Das Zementblog zieht auf eine <a title="Zementblog.de ist da!" href="http://www.zementblog.de/2009/06/15/zementblog-de-ist-da/">eigene Domain</a> um.</li>
<li>Juli 2009: <a title="&quot;Homophob? Ich doch nicht!&quot;" href="http://www.zementblog.de/2009/07/14/homophob-ich-doch-nicht/">Homophobe Jugendliche</a> bemerken ihr Ressentiment nur selten.</li>
<li>August 2009: Solidarität mit der <a title="Ich bin kein Pirat" href="http://www.zementblog.de/2009/08/01/ich-bin-kein-pirat/">Piratenpartei ist unangebracht</a>.</li>
</ul>
<p><center>· · ·</center></p>
<ul>
<li>Januar 2010: Towart Robert Enke stirbt &#8211; <a title="Parasoziale Trauer" href="http://www.zementblog.de/2010/01/05/parasoziale-trauer/">Deutschland trauert</a>.</li>
<li>Februar 2010: Nach dem <a title="Spenden nicht mehr nötig!" href="http://www.zementblog.de/2010/01/18/spenden-nicht-mehr-notig/">Zementblog-Urheberrechtsskandal</a> steht <a title="Die Bereicherung der Urheber" href="http://www.zementblog.de/2010/02/06/die-bereicherung-der-urheber/">die Bereicherung der Urheber</a> weiter in der Kritik. Außerdem: <a title="Ein Jahr Zementblog!" href="http://www.zementblog.de/2010/02/10/ein-jahr-zementblog/">Ein Jahr Zementblog!</a></li>
<li>Mai 2010: Im Golf von Mexiko <a title="Auf die Straße gegen BP!" href="http://www.zementblog.de/2010/05/29/auf-die-strase-gegen-bp/">leckt BP</a>.</li>
<li>Juni 2010: Vorläufiges Fazit: <a title="Insgesamt unzufrieden" href="http://www.zementblog.de/2010/06/18/insgesamt-unzufrieden/">Insgesamt unzufrieden</a>.</li>
<li>August 2010: Erneute Bestätigung, dass <a title="Schule ist tatsächlich scheiße" href="http://www.zementblog.de/2010/08/30/schule-ist-tatsachlich-scheise/">Schule scheiße</a> ist.</li>
<li>November 2010: An den Schienen des <a title="Castorheiten" href="http://www.zementblog.de/2010/11/27/castorheiten/">Castortransports</a> wartet der Protest.</li>
</ul>
<p><center>· · ·</center></p>
<ul>
<li>Mai 2011: Die Sozialdemokratie schafft sich ab, <a title="Gold für die Niedertracht" href="http://www.zementblog.de/2011/05/04/gold-fur-die-niedertracht/">Sarrazin bleibt</a>. Außerdem: In <a title="Friedenskriegsfriedenskrieg" href="http://www.zementblog.de/2011/05/14/friedenskriegsfriedenskrieg/">Libyen</a> wird interveniert.</li>
<li>Juni 2011: Deutsche Polizisten kämpfen <a title="Zwei zu eins" href="http://www.zementblog.de/2011/06/15/zwei-zu-eins/">zwei zu eins</a>.</li>
<li title="Von wegen Norwegen">Juli 2011: Norwegen steht still &#8211; der <a title="Von wegen Norwegen" href="http://www.zementblog.de/2011/07/31/von-wegen-norwegen/">Extremist aus der Mitte</a> hat zugeschlagen.</li>
<li>Dezember 2011: <a title="Zensur: Deformiert informiert" href="http://www.zementblog.de/2011/12/16/zensur-deformiert-informiert/">Zensur</a> auch in Deutschland?</li>
</ul>
<p>Und jetzt? Das Zementblog bleibt bestehen! Was hat euch als Leser gefallen, was nicht? Was wünscht ihr euch für die Zukunft? Schreibt eure Ideen in den Kommentar.</p>
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		<title>Optimismus aus Angst?</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2012/02/19/optimismus-aus-angst/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 17:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Eijking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Bloch]]></category>
		<category><![CDATA[Essaywettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar Wilde]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[„Optimismus ist die beste Medizin“, hat schon Kurt Widmann gesungen. Doch wo kommt Optimismus her und vor allem: was nützt er uns? Ist er Antrieb oder Hindernis? Ist er logisch oder ist er illusorisch? Ist er positiv oder negativ begründet? Wenn Oscar Wilde sagt, die Grundlage jeglichen Optimismus&#8217; sei „die nackte Angst“ (Das Bildnis des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>„Optimismus ist die beste Medizin“, hat schon Kurt Widmann gesungen. Doch wo kommt Optimismus her und vor allem: was nützt er uns? Ist er Antrieb oder Hindernis? Ist er logisch oder ist er illusorisch? Ist er positiv oder negativ begründet?</p>
<p>Wenn Oscar Wilde sagt, die Grundlage jeglichen Optimismus&#8217; sei „die nackte Angst“ (Das Bildnis des Dorian Gray, 1891), dann ist das zunächst einmal irritierend, denn es scheint widersprüchlich. Intuitiv fragt man sich: Wie kann ein als negativ empfundenes Gefühl die Grundlage eines positiven Antriebs sein? Bei der Klärung dieser Frage führt kein Weg daran vorbei, sich an einer Definition von Optimismus zu versuchen.<span id="more-5135"></span></p>
<p>Wir nehmen an, dass Optimismus die Haltung beschreibt, nach der man grundsätzlich davon ausgeht, dass zukünftige Ereignisse oder Zustände mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bestmögliche Formen annehmen. Ungeklärt bleibt dabei weiterhin, welche Rolle dabei der gegenwärtige Moment spielt und wie subjektiv der Begriff „bestmöglich“ beziehungsweise „optimal“ ist.</p>
<p>Als Optimist würde ich also zu jeder Zeit behaupten, der auf den gegenwärtigen folgende Status quo werde gut sein. Damit drücke ich ein intensives Harmoniebedürfnis aus: Ich kann nicht wissen, wie etwas verlaufen oder wie sich ein Zustand verändern wird, ich kann lediglich darauf spekulieren. Dem Kausalitätsprinzip nach muss jedes Ding eine Ursache haben – so auch diese Annahme. Ihre Ursache ist, behaupte ich, eine Intention. Da ich möchte, dass etwas einen bestimmten Verlauf nimmt, glaube ich, dass es so sein wird, um dem Zukünftigen mit einer positiven Haltung entgegenzugehen. So ist etwa jemand optimistisch, was das morgige Wetter angeht, weil er darauf zählt, dass es gut sein wird, da er ansonsten bestimmte Pläne nicht umsetzen kann. Er hat also Angst, dass der Umsetzung seiner Pläne etwas im Weg stehen könnte, was die These von Oscar Wilde bestätigt. Diese Bestätigung sei im folgenden vertieft.</p>
<p>Warum ist der Optimist ein Optimist? Er selbst wird vielleicht antworten: „Ich bin Optimist, weil ich eine positive Lebenseinstellung habe.“ Er wird immer zur subjektiv besten Alternative tendieren, weil er seine positive Einstellung beibehalten möchte – seine Motivation besteht aus dem Interesse am eigenen Wohlergehen. Wie kann Wilde nun darauf kommen, dass Grundlage dieser Einstellung Angst sei? Wie obenstehend bereits angeführt, kann ein Subjekt eine optimistische Anschauung der Dinge erst dann als notwendig betrachten, wenn es sich vor einem abweichenden Verlauf der Dinge fürchtet. Der Optimismus dient dabei zum einen als Verdrängung negativer Überlegungen (als die zugrundeliegende Angst verdeckend), zum anderen als äußerst wirkungsvoller Antrieb, dem Zukünftigen entgegenzustreben, denn der Optimist erwartet ja etwas, das sich zu erreichen lohnt, weil es gut sein wird. Optimistische Erwägungen stärken also die Willenskraft des Subjekts, unter gewissen Umständen sogar seinen Mut, etwas zu tun.</p>
<p>Ist Angst als Grundlage des Optimismus ein hypochondrisches Verhalten? Bazon Brock behauptet, „radikaler Pessimismus“ sei die zwingende Voraussetzung für Optimismus (vgl. Konkret 4/2011). Er veranschaulicht diesen Gedanken am Beispiel des Höhlenmenschen: Indem sich dieser nämlich alle außerhalb seiner Höhle drohenden Gefahren vorstellt, überlegt er, ob er die Höhle verlassen sollte. Nur der Optimist werde in der Vorwegnahme des Schlimmsten dessen Vermeidung verstehen und die Höhle verlassen. Er betrachtet alle negativen Alternativen (Gefahren außerhalb der Höhle), um durch ein Ausschlussverfahren die Möglichkeit des optimalen Ereignisses (nichts stößt ihm zu) herauszustellen. Die gegebenen Alternativen wertet er immer mit einer Neigung zum als besser Empfundenen aus, sodass am Ende der Optimismus seine Angst überwunden hat.</p>
<p>Doch ist diese Angst die Angst vor der Realität? Ist der Optimist nur ein euphemistischer Träumer, seine Attitüde durch ihre Entfremdung von der Realität nutzlos? Beziehen wir ihre Eigenschaft als Antrieb mit ein, muss die Antwort Nein lauten. Zwar haben Optimismus und Realität in den meisten aller Fälle nur wenig gemein; am Ende aber hat der Optimist den Weg von Zustand A zu Zustand B durch Konstruktion eines erhofften Zustandes C positiv verbracht. Da sich im nächsten Schritt Zustand B wiederum zu einem neuen Zustand A wandelt, kann der Optimist insgesamt sein Leben, dass schließlich aus nicht mehr besteht als Wegen von A nach B, doch durchaus positiv gestalten – um es mit Ernst Bloch zu sagen: „Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen“ (Das Prinzip Hoffnung, 1938-1947).</p>
<p>Oscar Wilde hat recht: Die Grundlage des Optimismus kann nur Angst sein, denn sonst wäre er nicht subjektiv notwendig.</p>
<p><small>Teilnahmebeitrag zum Philosophie-Essaywettbewerb 2011.</small></p>
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