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	<description>Das Original: Zementär-revolutionär.</description>
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		<title>Wort zum Alltag 8/10</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 16:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Lieber Stefan, du zeigst, wie man auch ohne Abitur nach ganz oben kommt, wie man &#8220;alles erreichen kann, wenn man es nur will&#8221;. Mit einem Realschulabschluss in der Tasche gründetest du 1994 gemeinsam mit der Unternehmensgruppe Tengelmann die KiK Textilien und Non-Food GmbH. KiK &#8211; das steht für &#8220;Kunde ist König&#8221;. Mittlerweile handelt es sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Lieber Stefan,</em></p>
<p><em><img class="alignright size-full wp-image-4051" style="margin: 10px;" title="Stefan Heinig" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/08/heinig.jpg" alt="" width="100" height="100" /></em>du zeigst, wie man auch ohne Abitur nach ganz oben kommt, wie man &#8220;alles erreichen kann, wenn man es nur will&#8221;. Mit einem Realschulabschluss in der Tasche gründetest du 1994 gemeinsam mit der Unternehmensgruppe Tengelmann die <em>KiK Textilien und Non-Food GmbH</em>. KiK &#8211; das steht für &#8220;Kunde ist König&#8221;. Mittlerweile handelt es sich dabei um die &#8220;größte Textil-Discount-Kette Deutschlands&#8221;. Soweit, so Wikipedia.<span id="more-4050"></span></p>
<p>Was steckt dahinter? Du bist so gewitzt wie dein fotogenes Grinsen. Deine Lohndrückerstrategie ist Kapitalismus <em>at its best</em>: Während die Produktionskraft ausgebeutet und gleichzeitig gesichert wird, dass sie das auch mit sich machen lässt, wird hierzulande die Arbeiterschaft in eine Abhängigkeit gerückt, die ihnen verbietet, sich gegen die schlechte Arbeitsplatzsituation irgendwie zu wehren.</p>
<p>Mit dem Lohn drückst du auch die Menschen, doch das ist dir egal. Dein Lächeln bleibt so echt wie deine Textilien, auch wenn in Bangladesh der Sohn einer Näherin verelendet, weil sie nicht genug Geld hat, ihn medizinisch versorgen zu lassen. Nicht genug Geld, weil du mehr willst. Profit um jeden Preis. Derweil quiekt uns die aufgedrehte Verona im Fernsehen die Ohren voll, damit bloß niemand etwas merkt. Und du behältst recht: Deine Kunden sind Könige. Sie bezahlen so wenig, dass sie es kaum glauben &#8211; und merken nicht, dass sie es dabei längst nicht mehr mit Gerechtigkeit zu tun haben können.</p>
<p><em>Auf das schmutzige Geld!</em></p>
<p><em>Jan</em></p>
<p><strong>Brschloch des Monats</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Thilo Sarrazin</span></p>
<blockquote><p>&#8220;Als ich sagte, dass „alle Juden ein bestimmtes Gen teilen“, habe ich mich nicht hinreichend präzise ausgedrückt. Ich  bezog mich mit meiner Äußerung [...] auf neuere Forschungen aus den USA. [...] Politisch ist diese These neutral. Um eine  rassistische Äußerung handelt es sich nicht.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;">(Sarrazins <a title="FAZ.net - Sarrazins Biologismus: Phantasma &quot;Juden-Gen&quot;" href="http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~ECC46C81351DA40E7B3219E328A122494~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Stellungnahme zu Rassismus-Vorwürfen</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><small>Bild: <a title="Wikimedia Commons - Stefan Heinig" href="http://http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stefan-Heinig.jpg?uselang=de" target="_blank">Wikimedia Commons</a></small></p>
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		<title>Schule ist tatsächlich scheiße</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/08/30/schule-ist-tatsachlich-scheise/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Schule scheiße ist, sagt man schnell mal. Aber warum ist Schule scheiße? Die Antwort fällt weniger leicht, will man nicht allzu plump argumentieren. Gegen den Strich geht nämlich nicht die Schule an sich, sondern jene nach Art des bürgerlich-parlamentardemokratischen Staates. ﻿﻿Wozu dient das Lernen, wenn nicht zur Bildung der Menschen für die Menschen? Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dass Schule scheiße ist, sagt man schnell mal. Aber warum ist Schule scheiße? Die Antwort fällt weniger leicht, will man nicht allzu plump argumentieren. Gegen den Strich geht nämlich nicht die Schule an sich, sondern jene nach Art des bürgerlich-parlamentardemokratischen Staates.</em></p>
<p>﻿﻿Wozu dient das Lernen, wenn nicht zur Bildung der Menschen für die Menschen? Im Neoliberalismus dient es nur noch dem Arbeitsmarkt. Wir haben nicht umsonst gerade zwei Lernschichten &#8211; die obere zur Erhaltung des Unternehmertums und die untere zur Heranbildung von Arbeitern; hübsch der gesellschaftlichen Ordnung entsprechend voneinander getrennt.<span id="more-3920"></span> Weniger Gymnasiasten gibt es nur, weil die herrschende Klasse für sich bleiben will. Und schließlich hat ein Unternehmen viele, viele Angestellte &#8211; aber nur einen Chef. Zuletzt hatte die Initiative &#8220;Wir wollen lernen!&#8221; in Hamburg Erfolg dabei, gegen die Schulreform für eine Erhaltung dieses Systems vorzugehen.</p>
<p>Auch arbeitet der deutsche Bildungsapparat &#8211; im einen Bundesland mehr, im anderen weniger &#8211; frei nach dem Motto &#8220;Wer nicht passt, wird passend gemacht&#8221;. Entwickelt ein Schüler selbstständiges, kritisches Denken, hinterfragt er den Lernstoff, werden seine Unterrichtsbeiträge beiseite geschoben &#8211; vielleicht nicht einmal bewusst, der Lehrplan sorgt schon selbst dafür. Dieser ist in den entsprechenden geisteswissenschaftlichen Fächern so konzipiert, dass eine kritische Diskussion kaum oder nur in einem festgelegten Rahmen geführt werden kann. Das steht im Gegensatz zum vorgegaukelten Selbstverständnis der aufgeklärten Schule.</p>
<p><strong>Schule macht dumm</strong></p>
<p>Vor allem aber wird ein sogenanntes &#8220;demokratisches Grundverständnis&#8221; vermittelt. Das bedeutet nichts weiter als Staatstreue und eine bürgerliche Haltung. Viele Schüler kommen nicht dahinter, weil sie die Dinge von Beginn an in dieser Form beigebracht bekommen haben. Man lehrt uns die absolute Wahrheit vom &#8220;Staat der Mitte&#8221; und lässt uns diesen mit Frieden, Gerechtigkeit und all den verfassungsmäßigen Standards assoziieren, während wir bei den beiden gegensätzlichen Extremen &#8211; die im Kern gleichermaßen, weil ideologisch verwandt die Demokratie gefährden würden &#8211; nur an Gefahr und Bedrohung denken.</p>
<p>Schule macht also dumm und nicht schlau, weil sie bewusst desinformiert, da die Lehrpläne für bestimmte Fächer so ausgelegt sind, dass uns gewisse Informationen gezielt vorenthalten werden, damit die Schülerschaft keine fortschrittliche Gedanken entwickelt. Diese reaktionäre Unterrichtsform macht uns zu &#8220;neoliberalisierten&#8221;, persönlichkeitslosen, austauschbaren, mit Begriffen wie &#8220;Gewinnstreben&#8221;, &#8220;Kaufkraft&#8221; und &#8220;Karriere&#8221; ausgestatteten Hüllen. Wir werden auf den Arbeitsmarkt abgestimmt, damit wir der Welt etwas wert sind. Das funktioniert in der Schule durch Vermittlung ideologisch behafteter <em>Logiken</em>.</p>
<p>Somit sind grundsätzlich zwei Seiten dieser hässlichen Medaille zu betrachten: Zum einen der ideologische, zum andern der ökonomische Nutzen der Verwertbarmachung durch die Schule. Auf der ideologischen Seite werden Lämmer aus uns, die im Glauben, zu kritischem Denken in der Lage und somit &#8220;frei&#8221; zu sein, beharrlich von der Wiese der sozialen Marktwirtschaft fressen. Zudem stehen wir nach abgeschlossener Schulausbildung der Wirtschaft frei zur Verfügung, werden also automatisch zu einem Mitspieler. Und weil die Unternehmen ein Interesse daran haben, dass wir dem Kapitalismus bedingungslos folgen &#8211; sonst würden wir vielleicht nicht mehr an Karriereleiter und Konkurrenzkampf glauben! -, sorgen sie mit allen Mitteln dafür. Da kommt dann die Privatisierung der Bildung ins Spiel.</p>
<p><strong>Der Traum vom kapitalistisch-orthodoxen Schüler</strong></p>
<p>Es klingt beinahe schon dystopisch, wäre es nicht schon längst Realität: Unternehmerverbände mischen sich in Bildungseinrichtungen ein, Schülern werden Unterrichtsmaterialien für Wirtschaftskurse von Unternehmern zur Verfügung gestellt, Schulen gehen Verträge mit Banken ein. Nach § 77 Hamburgischem Schulgesetz von 2009 etwa (Abschnitt &#8220;Besonderheiten der  Schulverfassung an beruflichen Schulen&#8221;) wird der Schulvorstand unter  anderem aus vier Wirtschaftsvertretern zusammengesetzt.</p>
<p>Viel müssen die Unternehmer selbst aber nicht machen, es reicht schon, wenn sich die EU darum kümmert, den jungen Menschen die Mär von der Marktwirtschaft in die Köpfe zu hämmern. Die hat bekanntlich genug Wirtschaftspersonal in den eigenen Reihen. Erschreckend ist aber dennoch zu beobachten, wie die Bildungsprivatisierung auch hierzulande näher rückt. Mit einer Regierung aus FDP und CDU sollten da auch keine großen Barrieren vorzufinden sein.</p>
<p>Es ist traurig anzusehen, wie unpolitisch der Großteil der Schüler währenddessen ist. Den vergleichsweise stärksten Widerstand leisten ihrer Lage bewusste Studierende. Doch an den Schulen wenden sich die zukünftigen Erben des Kapitals desinteressiert ab &#8211; was geht sie das schon an? Eben doch sehr viel. Es ist dringend notwendig, sich klar zu machen, wie das Instrument Schule funktioniert, was dahinter steckt, damit der Traum vom kapitalistisch-orthodoxen Schüler zerplatzen kann. Warum gerät die eigentliche Wirksamkeit des Mediums Schülerzeitung in Vergessenheit? Weil es niemanden interessiert. Interesse kann man allerdings auch wecken.</p>
<p><strong>Basisdemokratische Bildungsstrukturen</strong></p>
<p>Geht es also um die Erziehung zum arbeitsmarktkompatiblen Wirtschaftsobjekt? Wollen wir Menschen herausbilden, die sich willenlos fügen und nichts anderes können als mit dem System konform zu gehen? Wollen wir einen Menschen, der seine Identität durch seinen Wert auf dem Arbeitsmarkt definiert, seinen Körper zur Ware degradiert &#8211; oder geht es uns um uns selbst, um die Entwicklung freier, selbstbestimmter und politisch wacher Persönlichkeiten? Es muss um die Menschen hinter den Zahlen gehen. Denn wem sonst kann wertvolles Wissen denn nützen? Wann ist Wissen eigentlich wertvoll &#8211; und wann nützt es? Ist es wichtiger, zu wissen, wie der Wirtschaftskreislauf funktioniert oder wie wir ihn und anderes hinterfragen können? Wer legt die Antworten auf diese Fragen fest?</p>
<p>Die Antworten auf diese Fragen muss die Gesellschaft geben können, eben jene, die sich damit herumschlagen müssen, jene, die es etwas angeht. Also müssen basisdemokratische Bildungsstrukturen her. Nur so kann gesichert werden, dass Bildungsfragen nicht mehr von Wirtschafts- sondern von menschlichen, sozialen Interessen geleitet werden.</p>
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		<title>Wortkonglomerat VI</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 15:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Löcher vor den Musikboxen machen mich verrückt. Schaue ich zu lange in sie hinein, fangen sie an, zu tanzen und sich zu drehen und mir wird schwindlig, und nie kann ich weg- und dann wieder auf dasselbe Löchlein wie zuvor blicken. Sie sehen alle gleich aus und sind nicht zu unterscheiden. Warum hat man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4066" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><a href="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/08/toppreis_herren.jpg"><img class="size-full wp-image-4066 " style="margin: 10px;" title="Toppreis Herren" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/08/toppreis_herren.jpg" alt="" width="173" height="130" /></a><p class="wp-caption-text">Moderner Menschenhandel - auch in Deutschland?</p></div>
<p>Die Löcher vor den Musikboxen machen mich verrückt. Schaue ich zu lange in sie hinein, fangen sie an, zu tanzen und sich zu drehen und mir wird schwindlig, und nie kann ich weg- und dann wieder auf dasselbe Löchlein wie zuvor blicken. Sie sehen alle gleich aus und sind nicht zu unterscheiden. Warum hat man ihnen den Individualismus gestohlen?</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Neulich träumte ich von einer Wiese mit einem Hügel und einem Esel in Jacke und Hose.<span id="more-4064"></span> Er ging da einen Sandweg entlang und kam mir von einem Baum &#8211; einer Trauerweide mit Kirschblüten, meine ich &#8211; entgegen, ich trug, wie Hänschen klein, einen langen Stock mit einem Beutel Essen auf der Schulter und pfiff ein fröhliches Lied. Da fragte mich der Esel, wo es denn nach Vogelheim ginge. Ich sang ihm die Wiglaf Droste-Variante von &#8220;Birdland&#8221; vor. Er bedankte sich und ging weiter.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Warum können wir nicht mit den Beinen schmecken, wie die Fliegen? Wir würden uns ekeln, wenn wir über die Straßen gingen und nur noch denken: Bah, wie verdreckt es hier schmeckt. Wo ist der Anstand geblieben? Wir müssen aufhören, in Autos durch die Straßen zu jagen. Vielleicht würden wir auch stundenlang im Schnee oder im Regen stehenbleiben, weil er so gut schmeckte.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Fast niemand wagt zu essen, was nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch im Kühlschrank steht. Dabei heißt es doch nicht umsonst <em>Mindest</em>haltbarkeitsdatum. Warum diese vage Information? Woher soll man denn wissen, wieviel Zeit danach noch bleibt, bis die Speise nicht länger zu genießen ist? Sie wollen uns nur in die Verzweiflung treiben.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Wenn die Banker spekulieren / wenn wir deshalb Geld verlieren / dann  läuft da was nicht richtig / in dieser unsren Welt / dann läuft da was  nicht richtig / dann geht&#8217;s zu sehr ums Geld.</p>
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		<title>Blogview 26</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 14:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt 42]]></category>

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		<description><![CDATA[Projekt 42 in neuem Umfang Auf Moritz&#8217; Rat hin habe ich jetzt eine Sonderseite für das Projekt 42 eingerichtet, damit auch neue Teilnehmer sich schnell zurechtfinden und einen Überblick über das Projekt verschaffen können &#8211; ihr findet sie oben im Unterseiten-Menü. Vielen Dank an Moritz für diesen Tipp &#8211; und auch für den tollen Artikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Projekt 42</em> in neuem Umfang<br />
</strong></p>
<p>Auf Moritz&#8217; Rat hin habe ich jetzt eine <a href="http://www.zementblog.de/projekt-42/" target="_self">Sonderseite</a> für das <em>Projekt 42</em> eingerichtet, damit auch neue Teilnehmer sich schnell zurechtfinden und einen Überblick über das Projekt verschaffen können &#8211; ihr findet sie oben im Unterseiten-Menü. Vielen Dank an Moritz für diesen Tipp &#8211; und auch für den tollen <a title="Sockenblog - Auf offene Ohren stoßen" href="http://www.sockenblog.com/2010/08/auf-offene-ohren-stosen/" target="_blank">Artikel über unser Projekt</a>, den Moritz im Sockenblog veröffentlicht hat.<span id="more-4024"></span></p>
<p>Wer nicht weiß, was das <em>Projekt 42</em> ist, wird sich nun hoffentlich schnell darüber im klaren sein, wenn er die Einführung auf der Sonderseite gelesen hat. Habt ihr Änderungsvorschläge? Muss der Text noch einfacher gehalten oder anders formuliert werden? Würdet ihr so gut zurechtkommen? Ich freue mich über jede Anregung.</p>
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		<title>Wo es vorgefallen war</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/08/14/wo-es-vorgefallen-war/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 15:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie betrachtete ihren Schatten. Den ganzen Tag schon. Betrachtete, wie sich seine Größe veränderte, wie er zum Mittag schrumpfte und abends wuchs. Saß da und beobachtete ihren Schatten und den der Bäume, sonst geschah nichts. Worauf wartest du?, wollte er dann wissen. Wir möchten jetzt heimfahren. Heim?, dachte sie, heim? Hier bin ich heim. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie betrachtete ihren Schatten. Den ganzen Tag schon. Betrachtete, wie sich seine Größe veränderte, wie er zum Mittag schrumpfte und abends wuchs. Saß da und beobachtete ihren Schatten und den der Bäume, sonst geschah nichts.</p>
<p>Worauf wartest du?, wollte er dann wissen. Wir möchten jetzt heimfahren.<br />
Heim?, dachte sie, heim? Hier bin ich heim. Hier ist alles passiert. Es ist derselbe Wind, der zärtlich das Gesicht streichelt, dieselbe Sonne, die sich nicht blicken lässt und dieselben Wolken sind es, die still und ruhig über den Himmel ziehen.<span id="more-4011"></span><br />
Ich komme nicht mit.<br />
Wieso kommst du nicht mit? Du kannst doch nicht hier bleiben.<br />
Ich brauche noch Zeit.</p>
<p>Er ging und kam nicht wieder. Es dämmerte und sie ging ins Haus. Dort kam ihr alles wieder ins Herz und in den Kopf. Sie sah aufs neue, was geschehen war, und es war ein unerträglicher Anblick. Alles war weiß, inmitten dieser blendend grellen Helligkeit ein rosa, regloser Fleck. Ohne Schatten.<br />
Bitte gehen Sie. Es wird das Beste für Sie sein, wenn Sie sich jetzt davon lösen. Glauben Sie mir.</p>
<p>Sie schaute auf die Uhr, die an der kahlen Wand hing. Der Sekundenzeiger zuckte auf der Stelle, wie ein sterbendes Insekt, die Zeit war stehen geblieben und regte sich doch. Tack, tack. Unterhalb der Uhr stand ein kleiner Tisch an der Wand, daneben ein Stuhl. Sie setzte sich. Ihr gegenüber hing ein Bild an der Wand, es hing schief, das war falsch, und schlecht war es, so rückte das Motiv selbst in den Hintergrund und verblasste.</p>
<p>Ich kann es nicht erkennen, das Motiv, dachte sie. Nicht dieses und auch jenes habe ich nicht erkannt. Hier sah sie nur dunkle Flecken, rote Flecken, blaue Linien. Alles voll Schatten. Die Wirkung des Bildes war durch die leuchtend weiße Umgebung sehr verstärkt und intensiviert worden.</p>
<p>Bitte. Lassen Sie los &#8211; nun gehen Sie schon heim.<br />
Und sie ging, stand auf und ging, löste sich, mit all den Bildern im Kopf, von den Schatten, dem Wind, der Sonne, den Wolken, der Uhr mit ihrem Zeiger, löste sich von dem grellen Licht, dem rosa Fleck und allem. Die Situation brachte zu viel der Eindrücke, zu viel des Nachdenkens, sie musste jetzt gehen und dachte daran, dass die Uhr ihr nicht sagen konnte, wann sie gegangen sein würde.</p>
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		</item>
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		<title>Rauchen für Doofe</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/08/14/rauchen-fur-doofe/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 15:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumterror]]></category>
		<category><![CDATA[Witzig]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnung]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4004" title="Rauchen für Doofe" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/08/rauchen.jpg" alt="" width="512" height="369" /></p>
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		</item>
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		<title>Umfrage: Reaktion</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/08/05/umfrage-reaktion/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 09:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Hinweis: In diesen Artikel ist eine Umfrage eingebettet. Bitte besuche die Website, um an der Umfrage teilzunehmen.</p>
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		<title>Über Abschied schreiben</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/08/05/uber-abschied-schreiben/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 09:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Rosenkranz-Portal &#8211; ein Netzwerk für Information und Austausch rund um Tod, Trauer und Bestattung &#8211; veranstaltet einen Schreibwettbewerb rund um Trauer, Abschied, Trost und Hoffnung. Dabei suchen sich die Teilnehmer eines von sechs verschiedenen Bildern aus und schreiben, was ihnen dazu einfällt, egal ob in Gedicht- oder Kurzprosaform. Die besten Texte werden mit bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em>Rosenkranz-Portal</em> &#8211; ein Netzwerk für Information und Austausch rund um Tod, Trauer und Bestattung &#8211; veranstaltet einen Schreibwettbewerb rund um Trauer, Abschied, Trost und Hoffnung. Dabei suchen sich die Teilnehmer eines von sechs verschiedenen Bildern aus und schreiben, was ihnen dazu einfällt, egal ob in Gedicht- oder Kurzprosaform. Die besten Texte werden mit bis zu 100,- EUR belohnt und im Rosenkranz-Portal veröffentlicht. Wer mitmacht, erklärt sich damit einverstanden, dass der Text von der Internetseite bzw. dem Unternehmen <em>Rosenkranz Bestattungen </em>weiterverwendet wird. Wer Lust hat, mitzumachen, findet nähere Informationen <a title="Rosenkranz-Portal - Schreibwettbewerb" href="http://rosenkranz-portal.de/austausch/machen-sie-mit-rosenkranz-schreibwettbewerb" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Projekt 42: Total</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 13:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt 42]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon wieder ein Monat um! Mir ist das viel kürzer vorgekommen&#8230; so schnell geht das, die Sommerferien sind auch schon fast vorbei. Und das Projekt 42 geht bereits in die 14. Runde &#8211; wir haben gar kein Jubiläum gefeiert. Also rufe ich euch auf, diesen Monat zwei Aufgaben [1] zu erledigen. Erstens: das übliche Assoziationsspiel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder ein Monat um! Mir ist das viel kürzer vorgekommen&#8230; so schnell geht das, die Sommerferien sind auch schon fast vorbei. Und das Projekt 42 geht bereits in die 14. Runde &#8211; wir haben gar kein Jubiläum gefeiert. Also rufe ich euch auf, diesen Monat zwei Aufgaben <sup>[1]</sup> zu erledigen. Erstens: das übliche Assoziationsspiel, zweitens: lasst euch etwas einfallen, um das Projekt 42 bekannter zu machen. Twittert, facebookt, <em>spreadet</em> das <em>word</em> wie auch immer. Seid kreativ, witzig, originell &#8211; bringt Schwung ins Spiel, wenn ihr auch Lust auf mehr Teilnehmer habt!<span id="more-3962"></span></p>
<p>Zum Stichwort &#8220;Geist&#8221; haben fleißig mitgeschrieben:</p>
<ul>
<li>Andreas (<a title="cimddwc - Projekt 42: Geist" href="http://cimddwc.net/2010/07/19/projekt-42-geist/" target="_blank">cimddwc</a>)</li>
<li>Moritz (<a title="Sockenblog - Projekt 42: Geist" href="http://www.sockenblog.com/2010/07/projekt-42-geist-2/" target="_blank">Sockenblog</a>)</li>
<li>Liliana (<a title="Pegasus' Traum - Projekt 42: Geist" href="http://www.pegasustraum.de/index.php?/archives/90-Projekt-42-Geist.html" target="_blank">Pegasus&#8217; Traum</a>)</li>
</ul>
<p>Vielen Dank an euch. Hier also das Stichwort für die neue Runde:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Total</strong></p>
<p>Viel Spaß &#8211; ich bin gespannt!</p>
<hr /><small><sup>[1]</sup> ihr <em>müsst</em> diesem Propagandaaufruf natürlich nicht folge leisten. Es liegt ganz bei euch. Wirklich. </small></p>
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		<title>Wortkonglomerat V</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/07/25/wortkonglomerat-v/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 15:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumterror]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Witzig]]></category>
		<category><![CDATA[Wortkonglomerat]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwitzen Sie kalt, wenn Sie Angst haben? Ich habe noch nie davon gehört, trotzdem liest man in schlechten Bestsellern immer wieder etwas von kaltem Angstschweiß. · · · Ich will Regenwürmer husten hören und Schmetterlinge kotzen sehen. Ich will Stürme schlucken und Häuser husten. Ich will Steine schreien und in Bäume beißen. Ich will Krokodile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3941" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><a href="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/07/beratung.jpg"><img class="size-medium wp-image-3941  " style="margin: 10px;" title="Wünschen Sie eine Beratung?" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/07/beratung-225x300.jpg" alt="Drücken Sie bitte diese Taste!" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Es fragt sich, ob diese Taste ein sonst übliches &quot;Ja!&quot; ersetzen kann.</p></div>
<p>Schwitzen Sie kalt, wenn Sie Angst haben? Ich habe noch nie davon  gehört, trotzdem liest man in schlechten Bestsellern immer wieder etwas  von <em>kaltem Angstschweiß</em>.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Ich will Regenwürmer husten hören und Schmetterlinge kotzen sehen. Ich  will Stürme schlucken und Häuser husten. Ich will Steine schreien und in  Bäume beißen. Ich will Krokodile kacken und Elefanten essen. Kurzum:  Ich will pinke Panzer in Afghanistan.<span id="more-3886"></span> Mit Blümchenmuster. &#8220;Wer in das  rosa Kanonenrohr eines Flowerpower II schaut, überlegt sich zweimal, ob  er eine deutsche Patrouille angreift. Er würde sie eher auslachen&#8221; (frei  nach Wehrbeauftragtem Königshaus, FDP).</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>In der dritten Staffel von Weeds sagt der Marihuanazüchter Conrad zum  jungen Lehrling: &#8220;Du bist die Sonne. Du hast die Kontrolle. Wenn du die  Lichtzufuhr nicht dosierst, sprießen die Pflanzen und richten sich nach  der Lichtquelle aus, die sie finden. Nicht anders als bei uns Menschen,  aber&#8230; das ist eine andere Lektion.&#8221; Ganz recht, wenn das Licht aus  ist, machen wir uns auf die Suche nach neuem Licht.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Auf manchen Mäusen steht &#8220;Trust&#8221;, was zweierlei sehr unterschiedliche  Bedeutungen hat &#8211; &#8220;Konzern&#8221; bzw. &#8220;Großunternehmen&#8221; sowie &#8220;vertrauen&#8221;.  Was wollen uns diese Mäuse sagen? Vertrauen Sie dem Kapitalismus?  Vertrauen Sie unseren Mäusen? Oder etwa: diese Maus zu bedienen ist ein  großes Unternehmen?</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Vor kurzem bin ich verwundert stehen geblieben, als ich vorm Bahnhof eine kleine, heterogene Menschenansammlung  im Halbkreis vor einem Busch stehen sah. Irritiert fragte ich mich: Was  tun die da? Gemeinsam pinkeln, jung und alt, Frau und Mann? Heimlich  einen durchziehen, ganz unauffällig? Als ich mich, ganz unauffällig,  dazugesellte, begriff ich erst, worum es tatsächlich ging. Sie hatten  einen Igel entdeckt. Einen Igel!, und sie waren so fasziniert, als  bekämen sie derlei zum allerersten Mal zu Gesicht. Als hätten sie eine  Kobra gefunden, oder einen kackenden Schmetterling.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Quo vadis, BRD?</p>
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