Da drüben kommt so ein Typ aus der Kneipe, sturzbesoffen, wütend, aggressiv. Er packt seinen Hund und schlägt den Heimweg ein. Pausenlos pöbelt er, beschimpft die menschenleere Gasse, beendet jeden Satz mit “Fuck”. Der Hund tut sich ein bisschen schwer, mitzulaufen, da dreht der Alte sich um, flucht und tritt dem Hund in die Seite, bis er bewusstlos zusammensinkt und stirbt.
Nach diesem furchtbaren Vorspann meint man, der Film könne kaum schlimmer werden. Doch der Schauspieler Paddy Considine ist in seiner ersten Regiearbeit gnadenlos: Er schlägt dem Zuschauer in regelmäßigen Abständen mit voller Wucht ins Gesicht – und wenn man meint, es ist gut jetzt, holt er zum Tritt in die Magengrube aus.
weiterlesen »