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	<title>Zementblog &#187; Datenschutz</title>
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	<description>Das Original: Zementär-revolutionär.</description>
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		<title>Umfrage: Facebook</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 10:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic -->Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
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		<title>Zementblog bei Facebook!</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 16:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Witzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele werden sich gewundert haben, als in der Nacht von Freitag auf Samstag ein schwer beladener Lastwagen bei Facebook hielt und eine Ladung Zement hinterließ. Niemand wusste so recht etwas damit anzufangen, also ließ man die graue Masse links liegen. Inzwischen ist sie angetrocknet und festgetreten. Unbestätigten Berichten zufolge handelt es sich um Aktionskunst &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Viele werden sich gewundert haben, als in der Nacht von Freitag auf Samstag ein schwer beladener Lastwagen bei Facebook hielt und <a title="Facebook - Zementblog.de" href="http://www.facebook.com/pages/Zementblogde/187750264626230?ref=ts" target="_blank">eine Ladung Zement</a> hinterließ. Niemand wusste so recht etwas damit anzufangen, also ließ man die graue Masse links liegen. Inzwischen ist sie angetrocknet und festgetreten. Unbestätigten Berichten zufolge handelt es sich um Aktionskunst &#8211; ist es Ai Weiweis nächster großer Coup? Ein neues Mauerdenkmal? Oder waren es voreilige Anonymous-Hacker? Andere Quellen spekulieren über einen gescheiterten Anschlag. Fakt ist: Ein Zementblock hat sich gebildet; er ist nun fest im Sozialen Netzwerk verankert und steht vor allem im Weg.<span id="more-4916"></span></p>
<p>Ja, liebe Leser, es ist wahr: Ihr könnt das Zementblog jetzt auch <em>liken</em> (siehe Seitenleiste oben). Das mag überraschend sein, zumal Zementblog.de nun nicht unbedingt für positive Berichterstattung gegenüber Sozialen Netzwerken bekannt ist (<a title="Artikel mit dem Stichwort &quot;Facebook&quot;" href="http://www.zementblog.de/?s=facebook">Stichwort &#8220;Facebook&#8221;</a>). Doch das soll nicht heißen, dass sich das ändert &#8211; ihr werdet hier selbstverständlich weiterhin Kritik an jenem Großkonzern finden, das versichere ich euch. Warum habe ich das dann getan? Zwei Gründe: Erstens sehe ich mich dazu genötigt, das Zementblog aus strategischen Überlegungen heraus auch über seine eigenen Grenzen hinaus zu verbreiten. Zweitens könnte ich einen ganzen Batzen an negativen Aspekten von Facebook aufzählen &#8211; übrig bleibt aber die Tatsache, dass es nunmal zu einem Mehrheitsmedium mutiert und darum auch unter politischen Gesichtspunkten (kritisch!) daran anzuknüpfen ist.</p>
<p>Soweit die Meldungen.</p>
<hr />
<p><small>Hier geht&#8217;s zur <a title="Facebook - Zementblog.de" href="http://www.facebook.com/pages/Zementblogde/187750264626230" target="_blank">Facebook-Seite vom Zementblog »</a></small></p>
<div class="shr-publisher-4916"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Nimmt Friedrich Blogger-Blocker?</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2011/08/08/nimmt-friedrich-blogger-blocker/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 14:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie Uwe Kalbe heute im Neuen Deutschland schrieb, wünscht sich Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich von Bloggern die Nennung von &#8220;Ross und Reiter statt Nicknamen&#8221;. Das sei eine Reaktion auf die tragischen Vorfälle in Norwegen (ich berichtete). Der Täter Anders Behring Breivik hatte für seine Argumente unter anderem ein starkes Bezugsnetz im Internet gefunden, in dem rechtspopulistische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Wie Uwe Kalbe heute im <a title="Neues Deutschland - Mit offenem Visier" href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/203903.mit-offenem-visier.html" target="_blank">Neuen Deutschland</a> schrieb, wünscht sich Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich von Bloggern die Nennung von &#8220;Ross und Reiter statt Nicknamen&#8221;. Das sei eine Reaktion auf die tragischen Vorfälle in Norwegen (ich <a title="Vonwegen Norwegen" href="http://www.zementblog.de/2011/07/31/vonwegen-norwegen/">berichtete</a>). Der Täter Anders Behring Breivik hatte für seine Argumente unter anderem ein starkes Bezugsnetz im Internet gefunden, in dem rechtspopulistische Communities eher die Regel als die Ausnahme sind. Auch erfreuen sich Blogs, die offen rechtes Gedankengut verbreiten, großer Beliebtheit.<span id="more-4894"></span></p>
<p>Vielleicht ist es gerade die Anonymität, die einen großen Reiz auf Internetnutzer ausübt &#8211; mit einem Mausklick können sie Dingen zustimmen, ohne die Mühen aufzubringen, vorher darüber nachzudenken. So hat schließlich auch der &#8220;Gefällt mir!&#8221;-Button einen hohen Stellenwert in den sogenannten Sozialen Netzwerken. Dass einem etwas gefällt, geht einem plötzlich leichter denn je über die Lippen. Da Rechtspopulismus Stammtischparolen aufgreift und bestätigt, also davon lebt, bei vielen das Gefühl auszulösen, etwas wurde &#8220;endlich ausgesprochen&#8221;, ist die Schnelllebigkeit des Internets als Einflussfaktor sicher nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Wie man es nicht anders kennt, ziehen einige Menschen die falschen Schlüsse aus derlei Erkenntnissen, etwa Herr Friedrich. Denn erstens besteht ohnehin bereits die Impressumspflicht für den Betreiber eines Blogs. Die Anonymität des Kommentators im Blog lässt sich hingegen nicht vermeiden, da er nicht zwangsläufig eine eigene &#8220;Insel&#8221;, also Website betreibt. Einige Blogs werden allerdings im Ausland gehostet und werden damit der dortigen Jurisdiktion unterstellt, Friedrich kann da also nichts machen. Das ist insofern schade, als dass aus demselben Grund auch Facebook massive Datenschutzverletzungen begehen kann, ohne rechtlich dafür belangt zu werden.</p>
<p>Zurück zum Nazinetz: Vielleicht sollte Friedrich &#8211; apropos Facebook &#8211; auf die Marketing-Strategien der Sozialen Netzwerke zurückgreifen. Dort nämlich gilt längst nicht mehr die Identität, sondern das Profil als eigentlicher Verkaufswert. Das nimmt zumindest einem Teil der zur Zeit geführten Datenschutz-Debatte den Wind aus den Segeln.</p>
<p>Weil man niemanden dazu zwingen kann, den bürgerlichen Namen einzugeben, haben Unternehmen wie Facebook diesen Teil des Datensatzes als irrelevant abgeschrieben. Trotzdem kannst du in deinem Handeln unverwechselbar nachvollzogen werden &#8211; denn du bist der einzige mit genau der Interessenkombination, die sich aus deinen Äußerungen im Sozialen Netzwerk ergibt. Das ist das Profil; im Prinzip die Identität 2.0 &#8211; um Banalitäten wie den Namen oder die Faxnummer gekürzt, sodass ausschließlich marktwirtschaftlich verwertbare Daten verbleiben.</p>
<p>Das ist für Herrn Friedrich im politischen Kontext sicher genauso praktisch, denn am Ende lässt so ein Profil auch Schlüsse auf die reale Identität zu. Am Ende wäre etwas weniger Generationenparanoia und Internet-Allergie, etwas mehr technisches Wissen von Vorteil.</p>
<div class="shr-publisher-4894"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Dem Staat grundsätzlich misstrauen&#8221;</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/10/15/dem-staat-grundsatzlich-misstrauen/</link>
		<comments>http://www.zementblog.de/2010/10/15/dem-staat-grundsatzlich-misstrauen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 14:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Volkszählung]]></category>
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		<category><![CDATA[Zensus]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Ute E. Gabelmann vom AK Zensus über die Volkszählung 2011.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>2011 soll die erste Volkszählung in Deutschland seit 24 Jahren stattfinden – so schreibt es die EU vor. Der Bundestag hat die Vorgaben im vergangenen Jahr mit dem Zensusgesetz erweitert. Dabei wird unter anderem gegen das Volkszählungsurteil von 1983 verstoßen . Der Arbeitskreis Zensus 2011 (<a title="Zensus11.de" href="http://zensus11.de/" target="_blank">AK Zensus</a>), hervorgegangen aus dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat), hat gemeinsam mit anderen Vereinen und im Rahmen einer Kampagne gegen den geplanten Zensus nach einer Unterschriftenaktion eine Verfassungsbeschwerde eingereicht, die im vergangenen Monat abgelehnt wurde.<span id="more-4152"></span></p>
<div id="attachment_4302" class="wp-caption alignright" style="width: 180px"><img class="size-full wp-image-4302" title="Ute Elisabeth Gabelmann" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/10/gabelmann-smaller-c.jpg" alt="Ute Elisabeth Gabelmann" width="170" height="200" /><p class="wp-caption-text">Ute Elisabeth Gabelmann.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ute Elisabeth Gabelmann</strong> ist Mitglied der Piratenpartei in Leipzig und aktiv im AK Zensus 2011. Sie sprach mit dem Zementblog über die Details der Datenerhebung, den möglichen Protest und warum dieser bisher so schwach ausgefallen ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Zementblog: Frau Gabelmann, ist der Zensus Ihrer Auffassung nach generell abzulehnen oder aber in modifizierter Form akzeptabel?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Gabelmann: Die Durchführung einer Volkszählung ist generell abzulehnen. Die Erhebung von sta­tistischen Werten in anonymer und freiwilliger Form ist natürlich davon ausgenommen. Leider hat die Volkszählung aber nichts mit Freiwilligkeit oder Anonymität zu tun.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das Statistische Bundesamt hat eine Website aufgesetzt, die verschiedene Argumente für den Zensus auf­führt. Dort wird allerdings nicht ganz klar, welche konkreten Daten erfasst werden.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Letztlich werden wir erst wissen, welche Daten direkt erfasst werden sollen, wenn die Fragebögen direkt vorliegen. Nach dem zu urteilen, was bisher an die Öffentlichkeit drang, sind die Fragen in ih­rer Gesamtheit sehr persönlich und lassen klare Rückschlüsse auf jeden Einzelnen zu. Welche Daten dann noch aus diversen Quellen gezogen werden, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Zwar gibt es dazu Angaben der Bundesregierung, aber nachprüfen kann niemand, ob nicht noch von wo­anders Daten kommen. Die hauptsächlichen Quellen sollen die Meldeämter und die Bundesagentur für Arbeit sowie das Finanzamt sein.<br />
Die Bundesregierung hat den Vorteil, über ein nicht näher definiertes Budget für PR-Maßnahmen zu verfügen. Daher natürlich auch diese Website. Dort geht es vor allem darum, das Argument zu festi­gen, dass die Volkszählung für die Zukunftsplanung notwendig ist. Leider wird tatsächlich nicht klar, wie weit die Datenerfassung geht. Dies ist möglicherweise auch eine Taktik, damit das Argu­ment gut greift.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Aber greift es nicht gerade dadurch weniger? Schließlich wird kaum ersichtlich, warum Otto Nor­malverbraucher überhaupt teilnehmen sollte. Er wird sich fragen: Was habe ich davon?</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_4255" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: left;">&#8220;Faktisch hat man keine Chance, sich legal zu entziehen.&#8221;</dt>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Das ist eben das Problem: die Leute können sich ja nicht entscheiden, ob sie „teilnehmen“ oder nicht. Letztlich passieren die meisten Datenerhebungen und -auswertungen ohne das Wissen der Be­troffenen. Die restlichen Daten kommen von Menschen, die sich dagegen nicht wehren können, weil es eben ein gesetzlicher Zwang ist, seine Daten offenzulegen. Insofern kann man sagen, dass es dem Gesetzgeber letztlich egal ist, ob die Menschen in diesem Land dafür Verständnis haben.<br />
Die hohen Bußgeldandrohungen werden bei vielen Leuten, die betroffen sind, für genug Einschüch­terung sorgen. Bis zu 5.000 Euro, um genau zu sein. Allein die Zahl wirkt gerade in heutigen wirt­schaftlichen Zeiten abschreckend genug. Dasselbe Bußgeld droht auch allen Haus- oder Wohnungs­besitzern, die zusätzlich zu der 10-Prozent-Stichprobe noch befragt werden sollen. Ebenfalls strafbar sind Falschangaben. Faktisch hat man also keine Chance, sich legal zu entziehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ist bekannt, wie lange die Daten gespeichert werden, wer darauf Zugriff hat und wofür sie weiter­verwendet werden?</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_4255" class="wp-caption alignright" style="width: 204px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: right;">&#8220;Im Grunde hat jeder Zugriff auf die Daten.&#8221;</dt>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Nicht konkret. Die Daten werden bis zu vier Jahre gespeichert, und zwar rückverfolgbar, da sie an die sogenannte Ordnungsnummer gekoppelt bleiben. Diese Nummer sorgt dafür, jeden Datensatz ei­ner bestimmten Person zuordnen zu können. Nur durch diese Ordnungsnummer lässt sich für die Ämter zurückverfolgen, wer seinen Erfassungsbogen nicht ausfüllt, nicht zurücksendet oder falsche Angaben macht.<br />
Zugriff auf die Daten hat im Grunde jeder, denn bereits bei der Suche nach Erfassungsbeauftragten sind die Ämter nicht wählerisch. Volkszähler kann jeder sein, der das 18. Lebensjahr vollendet hat. Im Prinzip kann also jeder losgehen und mittels der Erhebungsbögen das Leben seiner Nachbarn re­konstruieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>An welchen Stellen kritisieren Sie das Zensusgesetz?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir kritisieren, dass die Erhebung nicht den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes entspricht. Die Daten sind nicht anonym. Zudem entspricht eine zwangsweise Erhebung nicht dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Auch ist es grundlegend falsch, Daten zu verwenden, die aus völlig anderen Zusammenhängen stammen, ursprünglich also zu anderen Zwecken erfragt wurden. Das gilt besonders für die Daten aus den Meldeämtern.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Also steckt hinter dem Zensus 2011 mehr als nur eine statistische Arbeit, zumal die Daten ja perso­nenbezogen sind.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist eine Vermutung, aber man kann vermuten: ja. Die Bundesregierung hat den von der EU vor­gelegten Datenabfragen ohne ersichtlichen Grund noch einige weitere hinzugefügt. Man muss sich fragen, was es den Staat interessiert, zu welchem Gott seine Bürger beten. Das nur als Beispiel.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>1983 bewirkte der Protest gegen den geplanten Zensus das Volkszählungsurteil des Bundesverfas­sungsgerichtes. Dadurch fand die Datenerhebung erst vier Jahre später in überarbeiteter Form statt. Ist das ein Ziel, auf das der AK Zensus und die anderen Beschwerdeführer hinarbeiten?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir streben an, dass die Volkszählung unter den derzeitigen Bedingungen nicht stattfindet. Wenn der Gesetzgeber ein anderes Konzept vorlegen würde, würden wir uns das natürlich ansehen und prüfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie könnte ein akzeptables Konzept denn aussehen?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich persönlich kann mir durchaus vorstellen, an einer freiwilligen und anonymen Volkszählung teil­zunehmen. Erhebungsbeauftragte könnten sich vor Supermärkte stellen und ihre Fragen loswerden. Wie andere Gegner des Zensus dazu stehen, weiß ich nicht. Vor allem kommt für mich nur eine Kürzung der Fragebögen in Betracht. Nach dem, was bisher durchgesickert ist, sind ein geschätztes Drittel der Fragen selbst in anonymer Form für mich zu privat.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Für wie realistisch halten Sie einen Boykott der Volkszählung, wie er 1983 schon Wirkung zeigte?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das halte ich durchaus für realistisch. Es kommt hier &#8211; wie immer &#8211; auf die Information und damit das Sensibilisieren der Öffentlichkeit an. Da die Volkszählung diesmal anders und zwar verdeckter abläuft, ist es für uns Aktivisten schwieriger geworden, zu zeigen, dass tatsächlich jeder betroffen ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ist auch eine Informationskampagne Teil der Öffentlichkeitsarbeit des AK Zensus?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich. In allererster Linie ist Aufklärung notwendig. Nur ein informierter Mensch kann entschei­den. Wir haben nichts gegen Menschen, die sich freiwillig dafür entscheiden würden, an einer Volkszählung teilzunehmen. Wir erwarten aber, dass der Staat seinen Bürgern so viel Respekt ent­gegenbringt, dass er jeden Einzelnen selbst entscheiden lässt, ob die Argumente für eine Volkszäh­lung so gut sind, dass man teilnehmen möchte. Im Moment ist die Öffentlichkeitsarbeit der Bundes­regierung jedoch keine Information, sondern nur PR und Marketing.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ist die Informationslage über die geplante Datenerhebung einfach zu schlecht – oder sind soziale Netzwerke wie Facebook Schuld an der heutigen Haltung gegenüber der Volkszählung?</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_4255" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: left;">&#8220;Der Zensus findet in Presse und Fernsehen einfach nicht statt.&#8221;</dt>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Bei Facebook stellen die Mitglieder ihre Daten zu völlig anderen Zwecken ins Internet. Dass soziale Netzwerke einen Einfluss darauf haben, wie die Mehrheit den Zensus sieht, bezweifle ich. Sicher wird dort mit Daten sehr nachlässig um sich geworfen, jedoch ist die Zielgruppe eine ziemlich jun­ge. Auch sind die Jüngeren viel politisierter als man denkt. Man sieht es ja an so vielen Gruppen, die sich via Facebook oder ähnlichem organisieren oder Kurznachrichten twittern. Auch an der Wel­le der Empörung, die das Netzsperren-Gesetz hervorrief, sieht man, dass junge Leute keineswegs unpolitisch sind. Die Mehrheit in diesem Land ist aber älter. Das sind auch diejenigen, die sich noch an die letzte Volkszählung erinnern müssten. Daher vermute ich eher, dass die fehlende mediale Aufbereitung des Themas der Grund ist. Der Zensus findet in Presse und Fernsehen einfach nicht statt. Und wenn doch, dann nur als Randthema und mit den von der Regie­rung gewünschten begrün­denden Argumenten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Selbst die kleineren politischen Zeitungen, etwa aus dem linken Spektrum, scheinen das bereits im vergangenen Jahr beschlossene Zensusgesetz kaum wahrgenommen zu haben. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube, es liegt an einer Kette von Dingen. Zuerst einmal ist es kein populäres Thema, was sich „einfach“ aufbereiten ließe. Es ist sperrig und schwer vermittelbar. Zudem sieht man auf den ersten Blick keine unmittelbaren Gefahren oder negative Auswirkungen. Statistik kennt man, da wird man oft was gefragt &#8211; da fragt sich der Bürger natürlich, was daran nun gefährlich sein soll. Außerdem ist die Verabschiedung des Gesetzes ja keine „große Sache“ gewesen. Von den meisten Gesetzesände­rungen bekommt man schließlich kaum etwas mit.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wenn man den Protest der 80er Jahre und den Protest heute vergleicht, so kommt die Frage auf: Warum fällt er jetzt so schwach aus?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Weil Datenschutzverletzungen heutzutage fast an der Tagesordnung sind. Man ist öffentlicher.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ist Datenschutz ein politisches Randthema geworden?</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_4255" class="wp-caption alignright" style="width: 204px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: right;">&#8220;StreetView stoppt an meiner Haustür, während die Regierung gerade in meine Privatsphäre eindringt.&#8221;</dt>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Ich hoffe nicht. Allerdings kann man vermuten, dass das vordergründige Engagement der Politik für bestimmte Datenschutzthemen nur dazu dient, zu verstecken, dass oftmals durch die Hintertür Ge­genteiliges verabschiedet wird. Als Beispiel kann man da StreetView nehmen. Laut vielen Politikern ist StreetView ja eine mittlere Katastrophe im Datenschutz, die da über uns hereinbricht. StreetView stoppt aber an meiner Haustür, während die Bundesregierung gerade damit beschäftigt ist, in meine Privatsphäre einzudringen.<br />
Google hat allerdings keinen ausführenden Apparat hinter sich, der mich zwingt, mich zu of­fenbaren. Der Staat dagegen schon. Da liegt der grundlegende Unterschied zwischen Datenschutz­problemen beim Staat und in der freien Wirtschaft. Deswegen ist immer das erste Argument des Staates, dass ja alle Maßnahmen nur dem Schutz, der Sicherheit und dem Wohlergehen dienen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und somit im Interesse aller Bürger sind, was natürlich Unsinn ist. Aber hängen nicht auch oder ge­rade hier Staat und Wirtschaft zusammen? Sind die beim Zensus erfassten Daten nicht geradezu op­timal für den Markt verwertbar?</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_4255" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: left;">&#8220;Als Bürger sollte man seinem Staat grundsätzlich misstrauen.&#8221;</dt>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Das ist durchaus der Fall. Da auch Meldeämter ganz legal Adressen an alle Interessierte verkaufen dürfen, liegt die Vermutung nahe, dass auch die Daten des Zensus nicht sicher sind. Nachprüfbar ist das nicht. Und als Bürger sollte man seinem Staat grundsätzlich misstrauen. Darauf beruht die De­mokratie. Sonst merkt man ja nicht, wenn etwas schief läuft. Der Unterschied zwischen Staat und Wirtschaft sollte aber sein, dass der Staat sich dem Allgemeinwohl verpflichtet hat. Ein Unterneh­men hat das nicht. Das legitimiert natürlich niemals Datenschutzverstöße, jedoch wiegen die des Staates dafür umso schwerer.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wie bewerten Sie die Chancen für den Arbeitskreis Zensus, öffentlich und juristisch etwas gegen den Zensus 2011 zu bewirken? Wird das Thema den Mainstream erreichen oder wird es hingenommen werden? Wie sehen Sie die Zukunft?</em></p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl uns die Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde natürlich wirklich getroffen hat, gibt uns das jetzt die Chance, unsere Kräfte zu anderen Maßnahmen zu bündeln. Bis zum Stichtag werden wir all unsere Mühe dafür aufwenden, die Öffentlichkeit aufzuklären. Wir prüfen auch, inwieweit wir juristische Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft haben. Wir laden natürlich auch besonders juristische Fachkräfte ein, uns zu helfen. Viele von uns sind Laien und gerade Fachverstand wird ge­braucht – denn das Thema muss stärker ins Bewusstsein. Dazu brauchen wir jede helfende Hand.</p>
<p><em>Vielen Dank für das interessante Gespräch, Frau Gabelmann.</em></p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<ul>
<li>Wikipedia &#8211; <a title="Wikipedia - Volkszählungsurteil" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksz%C3%A4hlungsurteil" target="_blank">Volkszählungsurteil</a></li>
<li>Wikipedia &#8211; <a title="Wikipedia - ZensG 2011" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zensusgesetz_2011" target="_blank">Zensusgesetz 2011</a></li>
<li>Statistisches Bundesamt &#8211; <a title="Statistisches Bundesamt - Zensus 2011" href="http://zensus2011.de/" target="_blank">Zensus 2011</a></li>
<li>AK Vorrat &#8211; <a title="AK Vorrat - Volkszählung" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Volksz%C3%A4hlung" target="_blank">Volkszählung</a></li>
<li>Zensus11 &#8211; &#8220;<a title="Zensus11 - Fünf Gründe für eine Verfassungsbeschwerde" href="http://zensus11.de/klage/" target="_blank">Fünf Gründe für eine Verfassungsbeschwerde</a>&#8220;</li>
<li style="text-align: justify;">Zensus11 &#8211; &#8220;<a title="Zensus11 - AK Zensus kündigt weitere Proteste an" href="http://zensus11.de/2010/10/ak-zensus-kundigt-weitere-proteste-gegen-die-volkszahlung-2011-an/" target="_blank">AK Zensus kündigt weitere Proteste an</a>&#8220;</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Wort zum Alltag 6/10</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/06/28/wort-zum-alltag-610/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 14:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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		<description><![CDATA[Lieber Guido, deine Politik hängt mir zum Hals raus. Es stinkt bis zum Himmel &#8211; was du abziehst, ist nichts als billige Klientelpolitik, die das, was den Kapitalismus ausmacht, in einem unerträglichen Extrem wiedergibt: die Teilung der Gesellschaft in zwei Klassen. Ist es das Wunderland aus deinen Träumen? Die schöne neue Welt? Das Leben, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><em>Lieber Guido,</em></p>
<p>deine Politik hängt mir zum Hals raus. Es stinkt bis zum Himmel &#8211; was du abziehst, ist nichts als billige Klientelpolitik, die das, was den Kapitalismus ausmacht, in einem unerträglichen Extrem wiedergibt: die Teilung der Gesellschaft in zwei Klassen. Ist es das Wunderland aus deinen Träumen? Die schöne neue Welt? Das Leben, wie es sein soll?<span id="more-3878"></span> Ja, das ist doch schön; oben bei der Sonne die Guten, die Schönen, die Wunderbaren und die Reichen &#8211; unten in der dunklen Nacht die Bösen, die Hässlichen, die Furchtbaren und die Armen. Wie fühlt man sich da oben? Hast du schon einen Sonnenstich bekommen? Und kann es sein, dass dich die Sonne ganz und gar verblendet hat?</p>
<p>Vielleicht wärst du gerne Xerxes, so richtig mit Dienern und Teppichen aus toten Tieren &#8211; aber dein strahlendes Lächeln, deine &#8220;guten Kontakte&#8221; zu Hoteliers und deine Krawatten machen dich noch lange nicht zu einem Gottkönig. Wir Bösen, wir Hässlichen, wir Furchtbaren, wir Arme werden dich im Auge behalten &#8211; und nicht nur das, wir kritisieren dich von deinem Ego-Thron herunter, bis selbst die Verblendeten wieder sehen werden, bis sich dein Licht und unsere Dunkelheit in einem finden können.</p>
<p><em>Gute Nacht,</em></p>
<p><em>Jan</em></p>
<p><strong>Hmhmhm des Monats</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jeff Jarvis</span></p>
<blockquote><p>Selbst im Netz mitzuteilen, wo man gegessen hat und wie es war, ist  hilfreich für meine Freunde. Trivial? Nein, es ist sehr praktisch. Es  bewahrt mich vor schlechter Pizza. [...] Überlegen Sie sich immer: Was kann Gutes daraus entstehen? Wenn ich im  Blog schreibe, dass ich arbeitslos bin, bekomme ich vielleicht einen  neuen Job.</p>
<p>[...] Ich denke, dass es ein gefährlicher Präzedenzfall wäre, wenn wir Google  verbieten, ein Foto von einem öffentlichen Ort zu machen [...]. [...] Alles, was öffentlich ist, gehört der Öffentlichkeit.</p>
<p style="text-align: right;">(<a title="Frankfurter Rundschau - &quot;Unter Nackten ist keiner mehr nackt&quot;" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=2631305&amp;em_loc=105" target="_blank">Jarvis im Interview</a> mit der &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221;)</p>
</blockquote>
<div class="shr-publisher-3878"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Die kleinen Brüder</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 17:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen erscheint der Jugendroman &#8220;Little Brother&#8221; in deutscher Übersetzung. Es handelt sich um ein in der US-amerikanischen Presse hochgelobtes Werk des kanadischen Journalisten, Bloggers und Autoren Cory Doctorow, der unter anderem aktives Mitglied der Electronic Frontiers Foundation (EFF) ist, einer Organisation zur Verteidigung der Rechte in der digitalen Welt. Es geht um den 17-jährigen Marcus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Morgen erscheint der Jugendroman &#8220;Little Brother&#8221; in <a title="Rowohlt - Little Brother" href="http://www.rowohlt.de/buch/Cory_Doctorow_Little_Brother.22022010.2783826.html" target="_blank">deutscher Übersetzung</a>. Es handelt sich um ein in der US-amerikanischen Presse hochgelobtes Werk des kanadischen Journalisten, Bloggers und Autoren Cory Doctorow, der unter anderem aktives Mitglied der Electronic Frontiers Foundation (<a title="Website der EFF" href="http://www.eff.org" target="_blank">EFF</a>) ist, einer Organisation zur Verteidigung der Rechte in der digitalen Welt.</p>
<p>Es geht um den 17-jährigen Marcus Yallow, der in San Francisco Zeuge eines Terroranschlags auf die Bay Bridge wird. Infolge dessen wird die Stadt des politischen Aktivismus zum von der Heimatschutzbehörde (Department of Homeland Security, DHS) rigoros überwachten Polizeistaat.<span id="more-3230"></span> Da Marcus mit seinen Freunden &#8211; hier taucht das Blytonsche Jugendbanden-Muster auf &#8211; im unmittelbaren Umfeld des Anschlags ein sogenanntes Alternate Reality Game (<a title="Wikipedia - Alternate Reality Game" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alternate_Reality_Game" target="_blank">ARG</a>, eine Mischung aus Computerspiel und Detektivspiel an der frischen Luft) gespielt hat, wird er vom DHS verdächtigt. Die Freunde und er werden festgenommen und mehrere Tage erniedrigenden Befragungen auf Treasure Island, dem &#8220;Guantánamo-in-der-Bay&#8221;, ausgesetzt.</p>
<p>Marcus beschließt, sich mit der totalen Überwachung (Kameras in Klassenräumen, RFID-Chips) nicht zufrieden zu geben und installiert auf seiner Xbox &#8220;<a title="Website des deutschen Pendants &quot;Privatix&quot;" href="http://mandalka.name/privatix/" target="_blank">ParanoidLinux</a>&#8220;, ein abgesichertes Betriebssystem, um unbeobachtet online zu gehen. Er verteilt das System an alle Freunde, die es wiederum auch weiterreichen. So entsteht ein riesiges Netzwerk aus jungen Leuten, die sich nicht so einfach überwachen lassen wollen &#8211; genannt &#8220;Xnet&#8221;. Doch schon bald schleusen sich Beauftragte des DHS in das Netz, sodass Marcus ein &#8220;Web of Trust&#8221; gründet, also ein Netzwerk im Netzwerk, das nur aus denjenigen besteht, denen er hundertprozentig vertrauen kann.</p>
<p>Der Held der Geschichte, bekannt als &#8220;m1k3y&#8221; (sprich: Mikey), steigt zur anonymen Ikone einer gigantischen Widerstandsbewegung der &#8220;Little Brothers&#8221; &#8211; die Überwacher des Überwachers &#8211; macht erste Erfahrungen mit der Liebe und stürzt sich von einem in den nächsten Konflikt. Das große Finale ist spannend bis zum letzten Buchstaben, sodass man auf gar keinen Fall gewillt ist, das Buch aus der Hand zu legen.</p>
<p>Was allerdings störend auffällt, ist der holprige Schreibstil des Autoren. Sätze wie &#8220;Der Kerl hat echt den Schuss&#8221; wirken wie unbeholfene Wortwitze, die zwar altersgerecht, aber nicht gerade angenehm zu lesen sind. Ebenso nervt das typisch amerikanische, an den Leser gerichtete &#8220;du&#8221;, auf das der Übersetzer getrost hätte verzichten können. Auch fallen immer wieder Firmen- und Markennamen, was nicht ganz in die dystopische Fiktion des Romans passt &#8211; es wird auch kein Halt vor Schleichwerbung für die EFF und die Piratenpartei gemacht. Zudem scheint Doctorow den Drang zu haben, dem Leser alle drei Seiten etwas neues beizubringen. Der Protagonist Marcus macht häufig kurze Stopps, um einen Fachbegriff zu erklären. Das bremst den sonst so fesselnd gehaltenen Plot erheblich aus und langweilt den Leser manches mal. Andererseits gibt das doch einen recht interessanten, informativen Einblick in die Welt der Hacker und Gamer, der jedoch leider an seiner Gestaltung scheitert.</p>
<p>&#8220;<a title="Wikipedia - Little Brother" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Little_Brother_%28Roman%29" target="_blank">Little Brother</a>&#8221; zeigt uns, wie wenig weit wir vom Überwachungsstaat entfernt sind. Es hat ihn bereits mehrmals gegeben, gibt ihn teils heute noch und wird ihn auch immer wieder geben &#8211; wie viel größer die Bedrohung durch einen auf dem technologischen Fortschritt aufbauenden Überwachungsstaat ist, zeigt Cory Doctorow sehr deutlich und mit einer eindeutigen politischen Botschaft: Wir müssen vorsichtig sein und dafür kämpfen, dass es nicht so weit kommt. Nach Doctorow ist die aus dem weltweiten War on Terror entstehende Paranoia das Hauptproblem, welches wir hierzulande etwa an den Vorschlägen Wolfgang Schäubles sehen können.</p>
<p>Das Buch zieht viele Parallelen zu aktuellen Zuständen und Ereignissen, so auch zu den Situationen in China und Syrien. Auch findet man immer wieder Bezüge zu Orwells &#8220;1984&#8243;, in dem erstmals der Begriff des &#8220;Big Brother&#8221; auftauchte. Jenen Roman scheint sich der Autor, das merkt man stellenweise, zum Vorbild genommen zu haben. Zu schätzen ist insgesamt, dass Doctorow ein politisch sowohl spannendes als auch schwer relevantes Thema als Jugendbuch verpackt hat und somit die verträumte Internet-Generation politisiert. &#8220;Little Brother&#8221; ist nämlich keinesfalls als bloßer Action-Thriller zu lesen.</p>
<p><small>Cory Doctorow: &#8220;<a title="Amazon - Little Brother" href="http://www.amazon.de/Little-Brother-Cory-Doctorow/dp/3499215500" target="_blank">Little Brother</a>&#8220;; Rowohlt, 01.03.2010; ISBN 978-3-49921-550-6.</small></p>
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		<title>Adele Tschüssikowsky</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 14:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe mich schon mehrfach über Soziale Netzwerke, das Highlight im Web 2.0, echauffiert &#8211; obwohl ich gleichzeitig auch Mitglied im sogenannten SchülerVZ gewesen bin. Richtig gelesen, meine allerletzte Mitgliedschaft in einer dieser Internet-Gemeinschaften für Narzissten und Mitläufer gehört der Vergangenheit an! Nachdem ich es mir schon lange vorgenommen hatte, konnte ich mich vor zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Ich habe mich schon mehrfach über <a title="Asoziale Netzwerke" href="http://www.zementblog.de/2009/05/27/asoziale-netzwerke/" target="_self">Soziale Netzwerke</a>, das <a title="Von wegen &quot;sozial vernetzt&quot;" href="http://www.zementblog.de/2009/03/31/von-wegen-sozial-vernetzt/" target="_self">Highlight im Web 2.0</a>, echauffiert &#8211; obwohl ich gleichzeitig auch Mitglied im sogenannten SchülerVZ gewesen bin. Richtig gelesen, meine allerletzte Mitgliedschaft in einer dieser Internet-Gemeinschaften für Narzissten und Mitläufer gehört der Vergangenheit an! Nachdem ich es mir schon lange vorgenommen hatte, konnte ich mich vor zwei Wochen endlich dazu überwinden, mein Benutzerkonto endgültig zu löschen. Im Folgenden eine Dokumentation dieses singulären Boykotts.<span id="more-3002"></span> Hat man die Schaltfläche endlich gefunden, über die man die Abmeldung vollziehen kann, wird man vom Administrationsteam erst einmal gewarnt. Endlich wird zusammengefasst, was man ohne SchülerVZ alles vermissen wird:<br />
<a href="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/01/svz_ade1.png"><img class="size-full wp-image-3007  aligncenter" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="SchülerVZ-Abmeldung I" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/01/svz_ade1.png" alt="SchülerVZ-Abmeldung I" width="320" height="112" /></a>Kein Problem, dachte ich mir. Also weiter im Text.</p>
<p><a href="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/01/svz_ade2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3008" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="SchülerVZ-Abmeldung II" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/01/svz_ade2.png" alt="SchülerVZ-Abmeldung II" width="320" height="64" /></a>Da habe ich wirklich einmal gern gewartet. Wie sagte <a title="Wikipedia - Nikolai Abramowitsch Putjatin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolai_Abramowitsch_Putjatin" target="_blank">Nikolai Abramowitsch Putjatin</a> noch gleich? &#8220;Geduld, Überlegung und Mut, das sind die besten Waffen im Kampfe des Lebens.&#8221; Ja, ja.</p>
<div class="shr-publisher-3002"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Kopieren ist verboten</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 17:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie mir das sich als sozial schimpfende Netzwerk SchülerVZ vor Kurzem mitteilte, hatte sich ein &#8220;illegaler Datenkopierer&#8221; einige Nutzerprofile abgefangen und gespeichert. Markus Beckedahl von Netzpolitik.org hat eine E-Mail vom vermeintlichen &#8220;Täter&#8221; bekommen, sodass die Betreiber von SchülerVZ mit ihm Kontakt aufgenommen haben. Später stellte sich heraus, dass es mehrere &#8220;Täter&#8221; gab, et cetera, et [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Wie mir das sich als <a title="Asoziale Netzwerke" href="http://www.zementblog.de/2009/05/27/asoziale-netzwerke/" target="_self">sozial</a> schimpfende Netzwerk SchülerVZ vor Kurzem mitteilte, hatte sich ein &#8220;<a title="SchülerVZ - Illegaler Datenkopierer auf SchülerVZ" href="http://blog.studivz.net/2009/10/16/illegaler-datenkopierer-auf-schulervz/" target="_blank">illegaler Datenkopierer</a>&#8221; einige Nutzerprofile abgefangen und gespeichert. Markus Beckedahl von <a title="Netzpolitik - Datenleck bei SchülerVZ" href="http://www.netzpolitik.org/2009/datenleck-bei-schuelervz/" target="_blank">Netzpolitik.org</a> hat eine E-Mail vom vermeintlichen &#8220;Täter&#8221; bekommen, sodass die Betreiber von SchülerVZ mit ihm Kontakt aufgenommen haben. Später stellte sich heraus, dass es mehrere &#8220;Täter&#8221; gab, et cetera, et cetera. Inzwischen sitzt jener &#8220;illegale Datenkopierer&#8221; (obwohl es doch einmal hieß, kein Mensch sei illegal, oder?) wegen versuchter Erpressung in <a title="Heise Online - Verhaftung nach Datenabgriff bei SchülerVZ" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verhaftung-nach-Datenabgriff-bei-SchuelerVZ-832784.html" target="_blank">Untersuchungshaft</a>, hatte er wohl doch noch etwas mit den Daten anfangen wollen.<span id="more-2271"></span></p>
<p>Für Uneingeweihte: Es handelt sich bei den Daten um persönliche Angaben der einzelnen Nutzer, die diese auf einer sogenannten Profilseite veröffentlichen. Gut, öffentlich sind die Informationen nicht ganz, da sie nur von registrierten Nutzern eingesehen werden können. Es kann sich aber jede Person in wenigen Schritten registrieren, sprechen wir also von einer indirekten Veröffentlichung.</p>
<p>Wie kann es aber illegal sein, indirekt öffentliche Daten zu speichern? Das tut mein Webbrowser auf Knopfdruck, wenn ich mal etwas offline lesen will! Der vermeintliche Täter hat zwar mit einem Programm automatisiert personenbezogene Daten heruntergeladen und in einer Datenbank gesammelt &#8211; was ich persönlich für vollkommen nutzlos halte -, aber es handelte sich dabei um Daten, die die betreffenden Personen freiwillig, wenn auch indirekt, veröffentlicht haben. Zudem wurden sämtliche Kontaktdaten wie E-Mail-Adressen oder Telefonnummern völlig ausgelassen. Und man muss sagen: Haben nicht die Nutzer statt SchülerVZ selbst das &#8220;Urheberrecht&#8221; auf ihre Daten? Warum dürfen die nicht mitreden? Schlussendlich sah man irgendwie ein:</p>
<blockquote><p>&#8220;[Schließlich] liegt nach dem uns bekannten Sachverhalt kein hinreichender Tatverdacht für das Vorliegen einer Straftat vor.&#8221;</p></blockquote>
<p>So viel sah SchülerVZ beim &#8220;zweiten Täter&#8221; ein. Der Erste aber sitzt mit jungen zwanzig Jahren im Untersuchungsgefängnis, weil er das getan hat, was <a title="Personensuchmaschinen" href="http://www.zementblog.de/2009/03/17/personensuchmaschinen/" target="_self">Personensuchmaschinen</a> wie 123People permanent tun.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 42px; width: 1px; height: 1px;">liegt nach dem uns bekannten Sachverhalt kein hinreichender Tatverdacht für das Vorliegen einer Straftat vor</div>
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		</item>
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		<title>Ein Herz für Blogs 2</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 20:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[Witzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem halben Jahr fand diese schöne Idee schon einmal statt &#8211; doof nur, dass ich erst kurz danach davon erfuhr und es dann bereits zu spät für eine Teilnahme war. Bei &#8220;Ein Herz für Blogs&#8221; geht es darum, die gute alte Vernetzung wieder ein Bisschen in Gang und Schwung zu bringen, indem man seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://stylespion.de/ein-herz-fuer-blogs-2-am-161009/4918/"><img class="aligncenter" title="Ein Herz für Blogs" src="http://stylespion.de/wp-content/uploads/2009/04/ein-herz-fuer-blogs.jpg" alt="" width="500" height="108" /></a>Vor einem halben Jahr fand diese schöne Idee schon einmal statt &#8211; doof nur, dass ich erst kurz danach davon erfuhr und es dann bereits zu spät für eine Teilnahme war. Bei &#8220;<a title="Ein Herz für Blogs 2" href="http://stylespion.de/ein-herz-fuer-blogs-2-am-161009/4918/" target="_blank">Ein Herz für Blogs</a>&#8221; geht es darum, die gute alte Vernetzung wieder ein Bisschen in Gang und Schwung zu bringen, indem man seine liebsten Blogs empfiehlt und bewertet.<span id="more-2257"></span> Also:</p>
<p><strong>1. Sockenblog</strong></p>
<p>Ein tolles Blog voll Witz und Politik auf für ein Blog erstaunlich hohem journalistischen Niveau. Eines der wenigen Seiten, bei denen Inhalt und Formulierung gleichermaßen genießbar sind. Man kann immer wieder auf den Punkt gebrachte Kommentare zum aktuellen Geschehen finden und bekommt auf Kommentare schnell ein konstruktive Antwort, sodass sich der Leser auch &#8220;erhört&#8221; fühlt und nicht passiv. <a title="Sockenblog" href="http://www.sockenblog.com/" target="_blank">Hier entlang »</a></p>
<p><strong>2. Netzpolitik</strong></p>
<p>Eine Sammelstelle für Informationen das Recht der digitalen Gesellschaft betreffend. Wenn es in letzter Zeit auch an medialer Aufmerksamkeit zugenommen hat, so ist es dennoch eine Empfehlung wert. Von den politischen Aussagen her zwar nicht mein Fall, aber anständig, übersichtlich und informativ gehalten. Und das ist, was ein gutes Blog meinen Ansprüchen nach benötigt. Zudem macht die Seite der Bezeichnung &#8220;Weblog&#8221; alle Ehre: Es scheint tatsächlich ein Tage-, nein, Logbuch des &#8220;netzpolitischen&#8221; Geschehens zu sein. <a title="Netzpolitik" href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank">Hier entlang »</a></p>
<p><strong>3. Herr Salami</strong></p>
<p>Auf dieses kleine, interessante Universum bin ich über das Sockenblog gestoßen &#8211; und ich war auf Anhieb erfreut über Witz und Charme dieser humorvollen Seite. Es gibt immer wieder satirische Beiträge zu den verschiedensten Themen zu lesen, die, man glaubt es der Blogosphäre kaum, tatsächlich zum Lachen sind. <a title="Herr Salami" href="http://www.herrsalami.de" target="_blank">Hier entlang »</a></p>
<p>So, jetzt habe ich auch alle guten Dinge geschafft und schließe diesen Teilnahmebeitrag also hiermit.</p>
<div class="shr-publisher-2257"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>News (16. Oktober &#8217;09)</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2009/10/16/news-16-oktober-09/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 12:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
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		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zementblog.de/?p=2253</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Neues Deutschland&#8221; hat einen interessanten Bericht über Deutschlands sibirische Atomkippe veröffentlicht. Die Süddeutsche Zeitung schreibt über die skurrile Debatte um den Hitlergruß vollführende Gartenzwerge. Erst schreibt &#8220;Netzpolitik.org&#8221; über die innenpolitischen Streitpunkte von Union und FDP, dann veröffentlicht der Chaos Computer Club einen Spickzettel für die Koalitionsverhandlungen. Zum zehnten Mal: Die Big Brother-Awards wurden verliehen! Preisträger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><ol>
<li>&#8220;Neues Deutschland&#8221; hat einen interessanten Bericht über <a title="Neues Deutschland - Deutschlands sibirische Atomkippe" href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/157468.deutschlands-sibirische-atomkippe.html" target="_blank">Deutschlands sibirische Atomkippe</a> veröffentlicht.</li>
<li>Die Süddeutsche Zeitung schreibt über die skurrile Debatte um <a title="Süddeutsche Zeitung - Streit um Hitler-Gartenzwerg" href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/372/480849/text/" target="_blank">den Hitlergruß vollführende Gartenzwerge</a>.</li>
<li>Erst schreibt &#8220;Netzpolitik.org&#8221; über die innenpolitischen <a title="Netzpolitik - Schwarz-Gelb einig bei Innenpolitik?" href="http://www.netzpolitik.org/2009/schwarz-gelb-einig-bei-innenpolitik/" target="_blank">Streitpunkte von Union und FDP</a>, dann veröffentlicht der Chaos Computer Club einen <a title="CCC - Sprickzettel digitaler Bürgerrechte" href="http://www.ccc.de/updates/2009/pm-spickzettel" target="_blank">Spickzettel für die Koalitionsverhandlungen</a>.<span id="more-2253"></span></li>
<li>Zum zehnten Mal: Die <a title="Big-Brother-Awards 2009" href="http://www.bigbrotherawards.de/2009" target="_blank">Big Brother-Awards</a> wurden verliehen! Preisträger sind nebst Lidl und Kik natürlich auch Schäuble und Von der Leyen (via &#8220;<a title="Neues Deutschland - Ein &quot;Oscar&quot; für Wolfgang Schäuble" href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/157590.ein-oscar-fuer-wolfgang-schaeuble.html" target="_blank">Neues Deutschland</a>&#8220;).</li>
</ol>
<div class="shr-publisher-2253"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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