- Gestern fand die Demonstration für Freiheit statt Angst statt – und die Polizei griff zum Knüppel. Auch die Linke war vor Ort, hier ein Text über das Schützen der Bürgerrechte aus dem Wahlprogramm der Partei (mehr hier und hier).
- Jetzt kann man schon wieder einen Tarantino-Film im Kino bestaunen – diesmal im historisch angehauchten Themenspektrum Nationalsozialismus. Die Kritik von „Inglorious Basterds“ fällt jedoch nicht so gut aus – das sieht die „Gefühlskonserve“ so ähnlich wie die Zeitschrift „Konkret“ (siehe Heft 8/09).
Schlagwort: Datenschutz
- Martin Sonneborn startete eine spontane Pressekonferenz zu seiner Partei, kurz bevor Horst Schlämmer aka Hans-Peter Kerkeling seinen Kinofilm zur „HSP“ der Presse vorführen wollte (via Titanic).
- Am 5. September findet in Berlin eine Anti-Atomkraft-Demonstration statt – der Aufruf ist in sehr schöner Form bei YouTube zu sehen.
Warum ich mich nicht mit der Piratenpartei solidarisiere
Die Partei ordnet sich selbst absichtlich nicht im politischen Spektrum ein, da ihre Forderungen für alle Bürger „aus dem gesamten traditionellen politischen Spektrum unterstützenswert“ seien und eine Positionierung in diesem Spektrum dem „gemeinsamen Streben nach Wahrung der Privatsphäre und Freiheit für Wissen und Kultur hinderlich sein würde“.
(Quelle)
Die ach so angepriesene Form der sogenannten „Rich Internet Application“ ist doch gar nicht so toll. Die vermeintlichen Vorteile, mit denen man wirbt und die da lauten: Bequemlichkeit, Mobilität, Verfügbarkeit – diese „Vorzüge“ lassen sich sehr schnell zunichte machen mit dem Argument Sicherheit. Sicher trifft es zu, dass beispielsweise jemand, der einen sogenannten „Web-Desktop“ verwendet, mit der IP-Adresse des Servers, auf dem das System läuft, surft, anstatt mit seiner eigenen – und somit quasi schwerer verfolgbar ist. Aber eben nur quasi – denn was die IP-Adresse des eigenen Computers ist, ist die Benutzerkennung des Web-Desktop.
Neuerdings befinden sich auf den Startseiten der Netzwerke „SchülerVZ“, „StudiVZ“ und „MeinVZ“ große Buttons, die zum sogenannten VZ-Datenschutzversprechen führen. Darin heißt es:
Darauf kannst du dich verlassen:
- Du allein bestimmst, wer deine persönlichen Daten sehen darf. Unter Meine Privatsphäre kannst du z.B. einstellen, dass nur deine Freunde dein vollständiges Profil sehen können.