Mit dem Besen den Schnee mit den Lungen das Laub doch es dröhnt mir fallen die Ohren ab ich halte meine Hände fest doch womit?
Artikel mit dem Stichwort ‘Gedichte’
Zwischen deinem Grab
Und die Gräber hinter der Kirche sie sind mehr geworden – größer ihre Steine, kleiner ihre Namen. Sie sagen mir nichts und ich finde deines nicht, ich kann deines nicht finden unter so vielen.
Deine wehende Fahne
Deine wehende Fahne, häng sie ab, ich kann sie nicht mehr sehen. Sie schreit mich an, jeden Tag, schreit und schlägt mir ins Gesicht. Häng sie ab, häng sie ab, ich kann sie nicht mehr sehen.
Mondnacht in Java
private Mondnacht () { for (herzklopfen = 0; herzklopfen < 100; herzklopfen++) { ich = warten; du += schön; } if (mond = scheinen) { ich += du; } else { ich = allein; ich = 0; } }
Wach gemacht werden
Nichts läuft, wie es laufen soll nichts ist, wie es sein soll und nichts wird so sein, wie es werden sollte. Immer wieder wird man aus seinem Traum durch ein ungemütliches Kneifen geweckt und mit unnützem Zeug übers Ohr gehauen.
Die Zeit
Wer hat schon Zeit? Wir haben alle keine Zeit. Ich renne von morgens bis abends, um den nächsten Termin nicht zu verpassen. Während des einen denke ich an den nächsten Moment, daran, was alles passieren könnte, was mir alles im Weg stehen könnte, aus welchen Gründen ich zu spät sein könnte! Zu spät, zu spät! [...]
Die Nacht
Wir liegen in der Nacht, und ich beobachte dich. In deinen Augen spiegeln sich die Sterne, ich zähle sie, es sind viele, deine Augen sind groß und tief. Du sollst sie nicht schließen, du kannst sie nicht einfach schließen. Schlaf nicht ein, ich habe dir noch viel zu erzählen. Ich könnte dir von meiner Reise [...]
Winterstarre im Juni
Starre ich in den Raum Starre ich an die Wand die nackte Wand



