Heute hatte ich meinen ersten Schulpraktikumstag bei einem kleinen Bestattungsunternehmen in Hamburg-Bergedorf. Es ist nicht filialisiert und wurde vor ungefähr zwei Jahren – sofern ich richtig informiert bin – selbstständig aufgebaut. Die Besonderheit dieses Unternehmens liegt darin, dass versucht wird, den Angehörigen einen Abschied von dem/der Verstorbenen zu ermöglichen, wie sie ihn sich als angemessen vorstellen; nicht, wie er vorgeschrieben ist. Da kommen dann durchaus auch mal so ausgefallene Dinge ins Spiel wie Airbrush-Motive auf Urnen oder mit Tieren bemalte Särge. Eben alles, was den großen Instituten nicht ins Muster, ins einseitige Konzept passt.
Schlagwort: Praktikum
Am kommenden Montag beginnt mein dreiwöchiges Schulpraktikum beim Bestattungsunternehmen. Es ist nicht so, dass ich später Bestatter werden möchte – ich will einfach nur mal kennenlernen, wovon so wenige Menschen etwas wissen. Man geht dem Tod im Allgemeinen und prinzipiell aus dem Weg; wenn einer gestorben ist, klärt man die Formalitäten und beauftragt ein Bestattungsinstitut. Aber das muss so schnell wie möglich gehen, damit man noch viel Zeit für die Trauer hat.