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	<title>Zementblog &#187; Witzig</title>
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	<description>Das Original: Zementär-revolutionär.</description>
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		<title>Wortkonglomerat V</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 15:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwitzen Sie kalt, wenn Sie Angst haben? Ich habe noch nie davon gehört, trotzdem liest man in schlechten Bestsellern immer wieder etwas von kaltem Angstschweiß. · · · Ich will Regenwürmer husten hören und Schmetterlinge kotzen sehen. Ich will Stürme schlucken und Häuser husten. Ich will Steine schreien und in Bäume beißen. Ich will Krokodile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3941" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><a href="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/07/beratung.jpg"><img class="size-medium wp-image-3941  " style="margin: 10px;" title="Wünschen Sie eine Beratung?" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/07/beratung-225x300.jpg" alt="Drücken Sie bitte diese Taste!" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Es fragt sich, ob diese Taste ein sonst übliches &quot;Ja!&quot; ersetzen kann.</p></div>
<p>Schwitzen Sie kalt, wenn Sie Angst haben? Ich habe noch nie davon  gehört, trotzdem liest man in schlechten Bestsellern immer wieder etwas  von <em>kaltem Angstschweiß</em>.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Ich will Regenwürmer husten hören und Schmetterlinge kotzen sehen. Ich  will Stürme schlucken und Häuser husten. Ich will Steine schreien und in  Bäume beißen. Ich will Krokodile kacken und Elefanten essen. Kurzum:  Ich will pinke Panzer in Afghanistan.<span id="more-3886"></span> Mit Blümchenmuster. &#8220;Wer in das  rosa Kanonenrohr eines Flowerpower II schaut, überlegt sich zweimal, ob  er eine deutsche Patrouille angreift. Er würde sie eher auslachen&#8221; (frei  nach Wehrbeauftragtem Königshaus, FDP).</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>In der dritten Staffel von Weeds sagt der Marihuanazüchter Conrad zum  jungen Lehrling: &#8220;Du bist die Sonne. Du hast die Kontrolle. Wenn du die  Lichtzufuhr nicht dosierst, sprießen die Pflanzen und richten sich nach  der Lichtquelle aus, die sie finden. Nicht anders als bei uns Menschen,  aber&#8230; das ist eine andere Lektion.&#8221; Ganz recht, wenn das Licht aus  ist, machen wir uns auf die Suche nach neuem Licht.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Auf manchen Mäusen steht &#8220;Trust&#8221;, was zweierlei sehr unterschiedliche  Bedeutungen hat &#8211; &#8220;Konzern&#8221; bzw. &#8220;Großunternehmen&#8221; sowie &#8220;vertrauen&#8221;.  Was wollen uns diese Mäuse sagen? Vertrauen Sie dem Kapitalismus?  Vertrauen Sie unseren Mäusen? Oder etwa: diese Maus zu bedienen ist ein  großes Unternehmen?</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Vor kurzem bin ich verwundert stehen geblieben, als ich vorm Bahnhof eine kleine, heterogene Menschenansammlung  im Halbkreis vor einem Busch stehen sah. Irritiert fragte ich mich: Was  tun die da? Gemeinsam pinkeln, jung und alt, Frau und Mann? Heimlich  einen durchziehen, ganz unauffällig? Als ich mich, ganz unauffällig,  dazugesellte, begriff ich erst, worum es tatsächlich ging. Sie hatten  einen Igel entdeckt. Einen Igel!, und sie waren so fasziniert, als  bekämen sie derlei zum allerersten Mal zu Gesicht. Als hätten sie eine  Kobra gefunden, oder einen kackenden Schmetterling.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Quo vadis, BRD?</p>
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		<title>Wort zum Alltag 6/10</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 14:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lieber Guido, deine Politik hängt mir zum Hals raus. Es stinkt bis zum Himmel &#8211; was du abziehst, ist nichts als billige Klientelpolitik, die das, was den Kapitalismus ausmacht, in einem unerträglichen Extrem wiedergibt: die Teilung der Gesellschaft in zwei Klassen. Ist es das Wunderland aus deinen Träumen? Die schöne neue Welt? Das Leben, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Lieber Guido,</em></p>
<p>deine Politik hängt mir zum Hals raus. Es stinkt bis zum Himmel &#8211; was du abziehst, ist nichts als billige Klientelpolitik, die das, was den Kapitalismus ausmacht, in einem unerträglichen Extrem wiedergibt: die Teilung der Gesellschaft in zwei Klassen. Ist es das Wunderland aus deinen Träumen? Die schöne neue Welt? Das Leben, wie es sein soll?<span id="more-3878"></span> Ja, das ist doch schön; oben bei der Sonne die Guten, die Schönen, die Wunderbaren und die Reichen &#8211; unten in der dunklen Nacht die Bösen, die Hässlichen, die Furchtbaren und die Armen. Wie fühlt man sich da oben? Hast du schon einen Sonnenstich bekommen? Und kann es sein, dass dich die Sonne ganz und gar verblendet hat?</p>
<p>Vielleicht wärst du gerne Xerxes, so richtig mit Dienern und Teppichen aus toten Tieren &#8211; aber dein strahlendes Lächeln, deine &#8220;guten Kontakte&#8221; zu Hoteliers und deine Krawatten machen dich noch lange nicht zu einem Gottkönig. Wir Bösen, wir Hässlichen, wir Furchtbaren, wir Arme werden dich im Auge behalten &#8211; und nicht nur das, wir kritisieren dich von deinem Ego-Thron herunter, bis selbst die Verblendeten wieder sehen werden, bis sich dein Licht und unsere Dunkelheit in einem finden können.</p>
<p><em>Gute Nacht,</em></p>
<p><em>Jan</em></p>
<p><strong>Hmhmhm des Monats</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Jeff Jarvis</span></p>
<blockquote><p>Selbst im Netz mitzuteilen, wo man gegessen hat und wie es war, ist  hilfreich für meine Freunde. Trivial? Nein, es ist sehr praktisch. Es  bewahrt mich vor schlechter Pizza. [...] Überlegen Sie sich immer: Was kann Gutes daraus entstehen? Wenn ich im  Blog schreibe, dass ich arbeitslos bin, bekomme ich vielleicht einen  neuen Job.</p>
<p>[...] Ich denke, dass es ein gefährlicher Präzedenzfall wäre, wenn wir Google  verbieten, ein Foto von einem öffentlichen Ort zu machen [...]. [...] Alles, was öffentlich ist, gehört der Öffentlichkeit.</p>
<p style="text-align: right;">(<a title="Frankfurter Rundschau - &quot;Unter Nackten ist keiner mehr nackt&quot;" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=2631305&amp;em_loc=105" target="_blank">Jarvis im Interview</a> mit der &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221;)</p>
</blockquote>
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		<title>Umfrage: Sparplan</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/06/14/umfrage-sparplan/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 11:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Hinweis: In diesen Artikel ist eine Umfrage eingebettet. Bitte besuche die Website, um an der Umfrage teilzunehmen.</p>
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		<title>Wortkonglomerat IV</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/06/07/wortkonglomerat-iv/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 18:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist schrecklich, wenn einem zu einem Wort die Pluralform nicht einfällt. Klar ist: Bauch &#8211; Bäuche. Schlauch &#8211; Schläuche. Aber Rauch? Hauch? Was ist damit? Werden die einfach diskriminiert? · · · Wenn man eine leere Milchtüte platt faltet und einem durch die Öffnung ein Schwall warmen Milchdufts entgegenbläst, ist das in der Tat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3785" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/06/falschrum.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-3785 " style="margin: 10px;" title="Falschrum" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/06/falschrum-150x150.jpg" alt="Falschrum" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">So ist&#39;s genau falsch herum.</p></div>
<p>Es ist schrecklich, wenn einem zu einem Wort die Pluralform nicht einfällt. Klar ist: Bauch &#8211; Bäuche. Schlauch &#8211; Schläuche. Aber Rauch? Hauch? Was ist damit? Werden die einfach diskriminiert?</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Wenn man eine leere Milchtüte platt faltet und einem durch die Öffnung ein Schwall warmen Milchdufts entgegenbläst, ist das in der Tat sehr eklig. Mir wird dabei jedesmal schlagartig übel.<span id="more-3772"></span></p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Irgendwie scheint es aus der Mode gekommen zu sein, das Wort &#8220;gut&#8221; in den Mund zu nehmen. Es ist richtig out geworden. Gar nichts ist noch schlicht und ergreifend gut, es muss gleich &#8220;oberprima&#8221;, &#8220;superschön&#8221;, &#8220;total stark&#8221; oder &#8220;megatoll&#8221; sein. Warum so umständlich? Und warum so hässlich?</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Horst hat fast geweint. Was hat ihn so bewegt, so ergriffen, so erschüttert, erzittern lassen? War es Trauer um den Komfort des Schlosses Bellevue? War es Scham? Was Angst vor der Auswahl der Nachfolger? War es Resultat einer Identitätskrise? Dann hat Horst mehr Respekt verlangt und dabei ein richtig beleidigtes Gesicht aufgesetzt. Was für ein Träumer.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Sympathie kann man nicht essen!</p>
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		<title>K wie Konsum</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/06/05/k-wie-konsum/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 15:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus dem Wörterbuch des Liberalismus Spätestens seit dem Wirtschaftswunder &#8211; wie immer kein Wunder, mangelte es doch an allem &#8211; ist dem deutschen Proletariat klar: Nicht Kommunismus, sondern Konsumismus ist die einzig erstrebenswerte Lebensform. Damit ist auch schon lange Schluss, denn nachdem man die Versorgung der Bevölkerung nahezu flächendeckend mit industriell hergestellten Lebensmitteln und anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Aus dem <a title="Das Wörterbuch des Liberalismus" href="http://www.zementblog.de/?s=w%C3%B6rterbuch+des+liberalismus" target="_self">Wörterbuch des Liberalismus</a></em></p>
<p>Spätestens seit dem Wirtschaftswunder &#8211; wie immer kein Wunder, mangelte es doch an allem &#8211; ist dem deutschen Proletariat klar: Nicht Kommunismus, sondern Konsumismus ist die einzig erstrebenswerte Lebensform. Damit ist auch schon lange Schluss, denn nachdem man die Versorgung der Bevölkerung nahezu flächendeckend mit industriell hergestellten Lebensmitteln und anderen Waren sicherstellte, ist Konsum Pflicht. Es wird auf Teufel-komm-raus produziert, was man gefälligst zu konsumieren hat, sonst bricht &#8220;die Wirtschaft&#8221; zusammen.<span id="more-3775"></span></p>
<p>Liberale sehen dies so, sagen aber (man macht schließlich Politik): Sofern zu wenig konsumiert wird, fließt eben zu viel Geld an den Staat. Daher die ewige liberale Parole: &#8220;Steuern senken!&#8221; Man weiß natürlich, dass die Wirtschaft ohne den Staat nicht existieren kann, also fordert man in dieser Glaubensrichtung auch immer, der Staat möge sich aus allem zurückziehen, worin die Privatwirtschaft erfolgreicher sei. Und da gibt es eigentlich keine Grenzen. Somit wäre der Staat bei optimalen Konsumbedingungen nur dazu da, den Konsument, pardon: Bürger, zum Konsumieren und solche Privatunternehmen (Armee, Polizei, Justiz, etc.), die das Wohl des Konsumismus verteidigen und erweitern, zu Steuern anzuhalten (s. Regulierungsbehörden).</p>
<p>Momentan hat man allerdings ein Problem mit dem Konsum der Nichtproduzenten, sprich: Hartz IV-Gesocks. Das muss selbstverständlich geändert werden und im Rahmen einer Krisenbewältigung spricht alles dafür, diesen Ausschuss zunächst zu diffamieren und mit Hilfe der Medien zu kriminalisieren. Ist dies erfolgreich, kann man mit Fug und Recht die Akzeptanz von Lebensmittelgutscheinen und Wohngeldpauschalen statt Geldzahlungen ganzflächig durchsetzen. Schließlich ist das Bewohnen einer Behausung und das Schlangestehen bei der Vergabe von überflüssigen und kurz vor dem Verderb stehenden Lebensmitteln auch eine Art von Konsum.</p>
<p>Damit wäre zwar die Welt noch nicht in Ordnung, aber die Sache wäre wenigstens im Sinne der Leistungsträger geregelt. Die sind, was im Hinduismus die Oberkaste ist und wenigstens ordentliche Konsumenten, die sich nicht mit dem Muckefuck von Aldi (diese Woche: 1 Pfund Kaffee, zwei Euro fünfundneunzig) zufrieden geben, sondern die Nespresso-Werbung für das Gebot der Stunde halten (George Clooney-Kaffee, 70 Euro das Kilo).</p>
<p>Und recht hamse, sagt doch der berüchtigte Wirtschaftswissenschaftler G. Westerwelle: &#8220;Sie sind es, die den Karren ziehen, meine sehr geehrte Damen und Herren.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;">ein Gastbeitrag von <em>FrequentlyWrongAnswers</em></p>
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		</item>
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		<title>Alle sind Lena</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/05/31/alle-sind-lena/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 18:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[I went everywhere for you, I even did my hair for you, I bought new underwear they&#8217;re blue and I wore &#8216;em just the other day. Love, oh, Love, I gotta tell you how I feel about you, &#8217;cause I, oh, I can&#8217;t go a minute without your love. Love, love, love, Love, Love. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>I went everywhere for you,<br />
I even did my hair for you,<br />
I bought new underwear they&#8217;re blue<br />
and I wore &#8216;em just the other day.<span id="more-3746"></span></p>
<p>Love, oh, Love,<br />
I gotta tell you how I feel about you,<br />
&#8217;cause I, oh, I<br />
can&#8217;t go a minute without your love.</p>
<p>Love, love, love,<br />
Love,<br />
Love.</p></blockquote>
<p>Man möge sich obigen Dreck einmal intensiv zu Gemüte führen und das sich bei Menschen von Geschmack und Verstand einsetzende Gefühl treffsicher als einen die klinische Behandlung geradezu erschreienden Fall von <em>Fremdschämen</em> diagnostizieren.</p>
<p>Man kann damit auch richtig Geld verdienen. Die junge Frau, die es gerade tut, wird schon bald als Expertin für <em>alles</em> durch die Talkrunden im Fernsehen gereicht. &#8211; Um mit Horst Tomayer zu sprechen: &#8220;Ees iest zum Speibm!&#8221;</p>
<p>Zum Vergleich: <a title="YouTube - Schmetterline: Boom, Boom, Boomerang" href="http://www.youtube.com/watch?v=yTygxa3p8c4" target="_blank">Eurovision 1977</a> &#8211; wir waren schon mal weiter!</p>
<p style="text-align: right;">ein Gastbeitrag von <em>FrequentlyWrongAnswers</em></p>
<img src="http://www.zementblog.de/?ak_action=api_record_view&id=3746&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umfrage: Roland Koch</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/05/28/umfrage-roland-koch/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 14:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Hinweis: In diesen Artikel ist eine Umfrage eingebettet. Bitte besuche die Website, um an der Umfrage teilzunehmen.</p>
<img src="http://www.zementblog.de/?ak_action=api_record_view&id=3720&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Danke für den Fisch!</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/05/25/danke-fur-den-fisch/</link>
		<comments>http://www.zementblog.de/2010/05/25/danke-fur-den-fisch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 09:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Witzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum diesjährigen Handtuchtag Heute feiern wir weltweit den Handtuchtag in Gedenken an Douglas Adams, dem wunderbaren Verfasser des fünfbändigen &#8220;Hitchhiker’s Guide to the Galaxy&#8220;. Jedem, der sie kennt, bleibt die verrückte, originelle, einzigartige und witzige Fantasiewelt, in der der Durchschnittsbürger Arthur Dent mit seinem seltsamen Freund Ford Prefect durch die Galaxis reist, im Gedächtnis. Douglas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum diesjährigen Handtuchtag<br />
</strong></p>
<p>Heute feiern wir weltweit den <a title="Wikipedia - Towel Day" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Towel_Day" target="_blank">Handtuchtag</a> in Gedenken an Douglas Adams, dem wunderbaren Verfasser des fünfbändigen &#8220;<a title="Wikipedia - Per Anhalter durch die Galaxis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Per_Anhalter_durch_die_Galaxis_%28Romanreihe%29" target="_blank">Hitchhiker’s Guide to the Galaxy</a>&#8220;. Jedem, der sie kennt, bleibt die verrückte, originelle, einzigartige und witzige Fantasiewelt, in der der Durchschnittsbürger Arthur Dent mit seinem seltsamen Freund Ford Prefect durch die Galaxis reist, im Gedächtnis. Douglas Adams hat mit seinen vielschichtigen Welten und Charakteren großes literarisches Können bewiesen und nicht zuletzt viele nachfolgende Science-Fiction-Autoren beeinflusst.<span id="more-3680"></span></p>
<p>Heute feiern wir den Handtuchtag, indem wir alle mit einem Handtuch durchs Leben wandeln; nur für diesen einen Tag. Sei es im Berufsleben, in der Schule oder im Raumschiff &#8211; das Handtuch hilft uns in jeder Lage bei den erstaunlichsten Dingen. Es hat zum einen einen hohen praktischen Wert:</p>
<blockquote><p>Man kann sich zum Wärmen darin einwickeln [...]; man  kann es als Segel an einem Minifloß verwenden [...] und nass ist es eine  ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um  sich gegen schädliche Gase zu schützen [...]; bei  Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich  damit abtrocknen [...].</p></blockquote>
<p>Zum andern hat das Handtuch aber auch einen nicht zu verachtenden psychologischen Wert:</p>
<blockquote><p>Wenn zum Beispiel ein Strag (Nicht-Anhalter) dahinter kommt,  dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch  annehmen, er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose,  Trinkflasche [...]. [...] Der Strag denkt natürlich,  dass ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes  Leben führt [...] und  trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf  den man sich verlassen kann.</p></blockquote>
<p>So können wir zu recht behaupten, dass das Handtuch wertvoll genug ist, ihm einen Gedenkfeiertag zu widmen. Denken wir also an Douglas Adams und seine großartigen Ideen. Und danke für den Fisch!</p>
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		<item>
		<title>Wortkonglomerat III</title>
		<link>http://www.zementblog.de/2010/05/03/wortkonglomerat-iii/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 16:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist sie nicht albern, die neue Variante des Selbstgesprächs? Menschen beim Headset-Telefonieren zuzusehen, malt mir immer ein irritiertes Grinsen ins Gesicht. Und überhaupt klingt die Bezeichnung &#8220;Headsets&#8221; wie &#8220;Hetz-Hetz&#8221;. · · · Kann die religiöse Theorie als diktatorisch-faschistoides Konzept verstanden werden, wenn doch die Rede von der Schafsherde ist, die blind dem Hüter folgt, ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3584" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/05/heil_plastik.jpg"><img class="size-medium wp-image-3584 " style="margin: 10px;" title="&quot;Heil Plastik!&quot;" src="http://www.zementblog.de/wp-content/uploads/2010/05/heil_plastik-300x225.jpg" alt="&quot;Heil Plastik!&quot;" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Heil Plastik!&quot;, sagte das Fischertechnik-Männchen.</p></div>
<p>Ist sie nicht albern, die neue Variante des Selbstgesprächs? Menschen beim Headset-Telefonieren zuzusehen, malt mir immer ein irritiertes Grinsen ins Gesicht. Und überhaupt klingt die Bezeichnung &#8220;Headsets&#8221; wie &#8220;Hetz-Hetz&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Kann die religiöse Theorie als diktatorisch-faschistoides Konzept verstanden werden, wenn doch die Rede von der Schafsherde ist, die blind dem Hüter folgt, ohne zu blöken?<span id="more-3569"></span> Wenn die Figur des frommen Anhängers ebenso vorhanden ist wie die des schmutzigen Ungläubigen? Und alle den Gesetzen des einen, also Gottes gehorchen? Nur so eine Überlegung.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Kennen Sie das, wenn Sie sich bei einem überaus gemeinen Gedanken ertappen und sich plötzlich schämen? Zum Beispiel, wenn Sie still das Wort &#8220;Neger&#8221; benutzen, nur um auch mal politisch inkorrekt zu sein, oder unwillkürlich über einen Spastiker (das darf man übrigens auch <a title="Bizeps-Info - Sprechen und Schreiben über Behinderung" href="http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=4345" target="_blank">nicht mehr sagen</a>) grinsen müssen &#8211; das ist immer wieder sehr peinlich.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Es gibt einen Moment in jedem Alltag, da steht alles still. Man bleibt &#8211; wenn auch nur kurz &#8211; stehen und löst sich von all der Hektik. Nur für einen Augenblick. Nur jetzt. Und auf der anderen Straßenseite sieht man die Menschen genervt, gestresst, gelangweilt, mit gleichgültigen Gesichtern stehen und auf das Grün warten.</p>
<p style="text-align: center;">·  ·  ·</p>
<p>Früher haben kleine Kinder Teebeutel auseinandergefaltet, sie zylinderförmig aufgestellt und angezündet. Dann sind die ganz sanft und leise aufgestiegen und als Asche wieder heruntergerieselt. Das war eine ganz besondere Freude. Und woran erfreuen sich die modernen Blagen? Am Gameboy oder am &#8220;Fick dich&#8221; sagen.</p>
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		<title>Wort zum Alltag 4/10</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 15:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
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		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Lieber Jesus, sei mir nicht böse, dass ich deiner Religion keinen Millimeter folge. Trotzdem will ich einmal mit dir reden &#8211; vor einigen Wochen empörte man sich ausführlich über das April-Titelblatt des Satiremagazins &#8220;Titanic&#8221; (Kirche heute), das mit seiner &#8220;verhöhnenden&#8221;, &#8220;unüberbietbar besudelnden&#8221; und &#8220;primitiven&#8221; Darstellung deiner Person ausschlaggebender Teil einer antikatholischen Hetzkampagne sei (Kath.net). Ausschlag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Lieber Jesus,</em></p>
<p>sei mir nicht böse, dass ich deiner Religion keinen Millimeter folge. Trotzdem will ich einmal mit dir reden &#8211; vor einigen Wochen empörte man sich ausführlich über das April-Titelblatt des Satiremagazins &#8220;Titanic&#8221; (<a title="Titanic - Kirche heute" href="http://www.titanic-magazin.de/typo3temp/pics/2b8f9f9191.jpg" target="_blank">Kirche heute</a>), das mit seiner &#8220;verhöhnenden&#8221;, &#8220;unüberbietbar besudelnden&#8221; und &#8220;primitiven&#8221; Darstellung deiner Person ausschlaggebender Teil einer antikatholischen Hetzkampagne sei (<a title="Kath.net - Unüberbietbare Besudelung" href="http://www.kath.net/detail.php?id=26318" target="_blank">Kath.net</a>). Ausschlag gibt mir erst die Argumentation deiner Anhänger (auch: &#8220;Follower&#8221;), die unter anderem eine Geld- oder Freiheitsstrafe für die verbrecherischen Satiriker aus Frankfurt fordern.<span id="more-3567"></span></p>
<p>Aber was mich wirklich interessiert: Stört <em>dich</em> das Titelblatt? Stört es dich nicht vielmehr, dass deine Gefolgschaft die Szene deiner traumatischen Kreuzigung als Symbol verwendet; seit eh und je? Ist das nicht furchtbar sadistisch? Da ist die Parodie doch nur legitim. Und wirklich witzig &#8211; besonders durch ihren aktuellen Bezug, den die Kritiker übrigens gänzlich ausblendeten, kaum einmal ansprachen. Hier trennen sich die Kritiken in ihrer Interpretation als Grundlage &#8211; schließlich kann man den obszönen Akt auch als freundliche Leidenserleichterung verstehen. Aber Homoerotik hat in der katholischen Kirche bekanntlich sowieso keinen Platz.</p>
<p><em>Weiterhin viel Vergnügen,</em></p>
<p><em>Jan</em></p>
<p><strong>Pfiffikus des Monats</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Arno Frank</span></p>
<blockquote><p>Ich halte  mich für einen  humorvollen Menschen, immer für ein Späßchen zu haben.  Etwa für den  Spruch: &#8220;Paulus schrieb an die Irokesen: Euch schreib ich  nicht, lernt  erst mal lesen!&#8221; Frech? Klar, aber doch auch pfiffig,  oder?</p>
<p style="text-align: right;">(Frank in der <a title="taz - Darf der Priester Jesus missbrauchen?" href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/darf-der-priester-jesus-missbrauchen" target="_blank">taz</a> zum Titanic-Cover-Skandal)</p>
</blockquote>
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