Über mich
Gastautoren sind herzlich willkommen, mehr Informationen dazu hier.
Wer schreibt denn da?
Ich bin ein Schüler der zehnten Klasse an einem Gymnasium in Hamburg. Meine Freizeit wird durch diese Punkte gefüllt:
- Computer: Linux (Ubuntu), Programmierung, Webdesign, Bloggen;
- Musik: Klassische Gitarre, E-Gitarre;
- Literatur: viel Lesen und Schreiben;
- Tabletop: Warhammer;
- Politik: Linksjugend
Ich denke, das ist doch recht vielseitig. Jedenfalls kommt es nicht sehr häufig vor, dass ich mich langweile. Dieser Vielseitigkeit entsprechend ist auch mein Blog gestaltet, soll heißen, Sie werden Artikel über die verschiedensten Themen finden.
Warum “Zementblog”?
Das ist eine wirklich gute Frage. Ich habe mal meinen Vater gefragt, ob ihm irgendein guter Name für mein Blog einfallen würde. Nach gemeinsamen Überlegungen schlug er dann “Zementblog” vor; wahrscheinlich einfach, weil Einem das bei dem Wort “Blog” schnell in den Sinn kommt. Ich stimmte zu – schließlich ist der Name einprägsam, nicht zu lang und auch kein Fantasiewort, bei dem man gar nicht weiß, wie man es schreiben soll. Und englisch wollte ich ihn auch nicht haben – warum, können Sie im Artikel “Sprechen Sie Deutsch?” erfahren.
Kantig. Geradlinig. Eingeschränkt. Das ist, was man zunächst mit dem Schlagwort “Zementblock” assoziiert. So ist aber auch das moderne Denken in der kapitalistischen Gesellschaft von heute. Alles Fremde außerhalb unseres Lebens, unseres Zementblocks, ist nicht tolerierbar und würde nur unser System kaputtmachen. Der Mensch, nicht die Natur hat die gerade Linie und den exakten Quader erfunden, welcher seine geordnete, kategorische Denkweise widerspiegelt. Und tagtäglich werden neue Zementblöcke geformt. Wir leben zunehmend in Zementblöcken, wir gehen auf Zementblöcken, kurz: wir richten unsere Lebensräume mit Zementblöcken ein.
Hinzu kommt, dass wir heutzutage derart intensiv von den Medien einzementiert werden, dass wir uns kaum noch bewegen können, in eine andere Richtung schauen können als Richtung Fernseher, Plakat oder Internet. Kaum einer sagt noch “Hey, das könnte falsch sein”, kaum einer denkt noch mit Zweifel darüber nach. Ich will mit meinem Blog einen kleinen Teil zu anderen Richtungen beitragen, einer Zerbröckelung des Zements sozusagen.
Was ist mit der Schule?
In der Schule läuft es ganz erträglich. Im achten Schuljahr habe ich im Informatik-Wahlkurs HTML gelernt, das war auch quasi mein Einstieg in die Welt der Computer. Seither habe ich mich mit CSS, PHP, SQL und der GNU-Bash befasst. Momentan bin ich dabei, einen Roboter mithilfe der Mikrocontroller-Plattform “Arduino” zu bauen und zu programmieren.
Dieses Jahr habe ich endlich wieder einen Informatik-Kurs bekommen (das ist mir in der neunten Klasse nicht gelungen), Themen sind im ersten Halbjahr die Technik eines Rechners, im zweiten Halbjahr das Programmieren mit Java.
Ansonsten bin ich gut im Fach Deutsch, obwohl dies nicht zu meinen favorisierten Fächern gehört (was früher der Fall war). Auch, wenn ich oft ein “Sehr Gut” bekomme, kann ich nicht von mir behaupten, ich wüsste, welcher Teil eines Satzes wie heißt und warum – meistens arbeite ich intuitiv. Besonders problematisch wird es mit der Grammatik im Latein-Unterricht, aber davon will ich gar nicht erst anfangen – nur so viel: Ich werde den Lateinkurs frühstmöglich abwählen.
Mich interessieren die Fächer Philosophie und Gemeinschaftskunde zur Zeit am Meisten. Im Rahmen des Letzteren haben wir im vorigen Schuljahr ein Praktikum gemacht, ich meines bei einem Bestattungsunternehmen, mehr dazu ist hier zu lesen.



