Zementblog

Über mich

Wer schreibt da?

Ich bin Oberstufenschüler aus Hamburg. Aber ich mache mehr als nur Zement zu bloggen – ich habe auch Spaß mit:

Es kommt nicht häufig vor, dass ich mich langweile – was, jeder Schüler wird das sofort verstehen, nicht unbedingt positiv zu verstehen ist. Jedenfalls versuche ich regelmäßig, das Zementblog ungefähr so wie meine Freizeit zu gestalten: abwechslungsreich.

Warum “Zementblog”?

Gute Frage! Ich habe mal meinen Vater gefragt, ob ihm irgendein guter Name für mein Blog einfallen würde. Irgendwann schlug er dann “Zementblog” vor. Ich stimmte zu – schließlich ist der Name prägnant, knapp und auch kein wirrer Unfug (ich gebe zu, über letzteren Punkt lässt sich streiten).

Kantig – geradlinig – eingeschränkt. Das ist, was man zunächst mit dem Schlagwort “Zementblock” assoziiert. Und es entspricht dem vorherrschenden Denken der heutigen kapitalistischen Gesellschaft. Alles Fremde außerhalb unseres Lebens, unseres Zementblocks, ist nicht tolerierbar und würde nur unser System kaputtmachen. Der Mensch, nicht die Natur hat die gerade Linie und damit den exakten Quader erfunden, welche seine ordnungstreue, kategorische Denkweise widerspiegelt. Tagtäglich werden neue Zementblöcke geformt; wir leben zunehmend in Zementblöcken, wir gehen auf Zementblöcken, kurz: wir richten unsere Lebensräume mit Zementblöcken ein.

Hinzu kommt, dass wir heutzutage derart intensiv von den Medien einzementiert werden, dass wir uns kaum noch bewegen oder in eine andere Richtung schauen können als Richtung Fernseher, Plakat oder Internet. Kaum einer sagt: “Hey, das könnte falsch sein”, kaum einer denkt mit Zweifel darüber nach. Ich will mit meinem Blog einen (ganz) kleinen Teil zu anderen Richtungen beitragen, einer Zerbröckelung des Zements.

Was ist mit der Schule?

Erstaunlich, dass es Menschen wie Sie gibt, die bis hierher lesen. Interessiert Sie wirklich, was ich in der Schule mache? Nichts besonderes. Pauken. Lernen, welchem Arbeitsalltag ich entgegengehe: Offenbar wird mir später kontinuierlich Höchstleistung abverlangt, während ich mich am Rande des Nervenzusammenbruchs befinde. Aber das Hamsterrad dreht sich schon zu schnell, als dass ich noch aufhören könnte, zu strampeln, ohne auf die Schnauze zu fallen.

Ganz selten bekomme ich aber doch noch die Gelegenheit, mehr aus der Schule zu machen. So habe ich einmal ein sehr bereicherndes Praktikum bei einem Bestattungsunternehmen machen können (dazu hier ein ausführlicher Bericht) – und dann gibt es noch die Schülerzeitung, in der ich mich bislang frei äußern konnte.

Gastautoren sind übrigens herzlich willkommen, mehr Informationen dazu hier.