Über Zementblog
Warum “Zementblog”?
Gute Frage! Als ich so herumfragte, wie man einen Blog nennen könnte, war die erstbeste Antwort, die ich bekam: Zementblog. Warum nicht, dachte ich – schließlich ist der Name prägnant, knapp und auch kein wirrer Unfug (obwohl sich darüber streiten lässt).
Kantig – geradlinig – eingeschränkt. Das ist, was man zunächst mit dem Schlagwort Zementblock assoziiert. Und es entspricht dem vorherrschenden Denken der heutigen kapitalistischen Gesellschaft. Alles Fremde außerhalb unseres Lebens, unseres Zementblocks, ist nicht tolerierbar und würde nur unser System kaputtmachen. Der Mensch, nicht die Natur hat die gerade Linie und damit den exakten Quader erfunden, welche seine ordnungstreue, kategorische Denkweise widerspiegelt. Tagtäglich werden neue Zementblöcke geformt; wir leben zunehmend in Zementblöcken, wir gehen auf Zementblöcken, kurz: wir richten unsere Lebensräume mit Zementblöcken ein.
Hinzu kommt, dass wir heutzutage derart intensiv von den Medien einzementiert werden, dass wir uns kaum noch bewegen oder in eine andere Richtung schauen können als Richtung Fernseher, Plakat oder Internet. Kaum einer sagt: “Hey, das könnte falsch sein”, kaum einer denkt mit Zweifel darüber nach. Ich will mit meinem Blog einen (ganz) kleinen Teil zu anderen Richtungen beitragen, einer Zerbröckelung des Zements.
Wer macht das hier?
Ein Schüler, der hier seit nun schon drei Jahren alles mögliche ausprobiert: Journalistisches und kreatives Schreiben, Diskussion, Webdesign. Seit der Oberstufe musste die Artikelfrequenz im Zementblog zwar etwas nachlassen, trotzdem ist hier nichts eingegangen.
Gastautoren sind übrigens herzlich willkommen, mehr Informationen dazu hier.



