Offenes Büro

Das Projekt OpenOffice.org von Sun Microsystems ist mittlerweile sehr ausgereift und so gut entwickelt, dass es beinahe jede Anforderung erfüllt. Wer da noch mit dem schlappen MSOffice daherkommt, wird ziemlich dumm aus der Wäsche schauen, wenn er merkt, dass das Ganze auch kostenlos gegangen wäre. Ich konnte bisher mit Calc und Writer gut umgehen, das Präsentations- sowie das Datenbankprogramm (Impress und Base) habe ich bisher noch nicht genutzt. Das einzig nicht sonderlich Großartige ist Draw; aber dafür gibt es ja GIMP.

Abgesehen davon ist Microsoft Paint ja auch nicht gerade der große Hit… Auch ein Erstellungsassistent für diverse Anwendungen (HTML-Homepage, Tabellen, Datenbanken etc.) ist vorhanden – und nervt weitaus weniger als beim Kleinweich-Betriebssystem mit einer 3D-Animation in Form einer doof grinsenden Büroklammer. Und Word ist ja quasi ein komplettes Betriebssystem. Das einzige, was ihm noch fehlt, ist eine gute Textverarbeitung.

Fazit: OpenOffice heißt die Zukunft der Büro-Anwendungen am PC. Das Schöne ist, dass alle MSOffice-Dateien auch von OpenOffice erkannt werden. Wer einmal (als Fensterputzer, nein, -nutzer) das neue Java-Update heruntergeladen hat, dass ja ebenfalls von Sun Microsystems stammt, kriegt gleich einen Download-Link zu OpenOffice.org ins Startmenü.

Die Mac-User unter Ihnen sollten sich vielleicht mal überlegen, NeoOffice (ein OS X-Pendant zu OpenOffice) einzusetzen. Das soll ganz gut und besser als die Bordmittel sein.

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6 Kommentare

  1. Februar 8

    Hm, das Einzige was mich an „Impress“ stört, ist, dass man die Animationen vergessen kann, wenn man mit einem „Microsoft Office“ zusammenarbeitet. Ansonsten ist es wirklich Top, wobei das ja auch kein Fehler von Sun ist sondern von Microsoft.

  2. Februar 8

    Ich denke, da ist OpenOffice dann doch der Fortschrittlichere von beiden: Sun hat (sicher beabsichtigt) Impress einfach auf das Nötigste beschränkt, sodass der Fokus ganz auf der Präsentationsarbeit liegt und man nicht in Versuchung gerät, dem Faktor Spielerei und der übermäßigen Versehung mit Schnickschnack zu unterliegen.

  3. Februar 8

    Ja, aber wenn man mit anderen zusammen etwas machen muss, und die Office nutzen, nervt das auf Dauer ziemlich…

  4. Februar 8

    Zitat: „[…] und die Office nutzen […]“ – Welches Office meinst Du jetzt?

    Aber ich kann dein Argument natürlich nachvollziehen: Die Kompatibilität ist nach wie vor ein Punkt, der noch immer nicht ganz ausgefeilt ist, aber an sich ist das OpenOffice-Paket von Sun schon eine ziemlich beachtliche Open-Source-Lösung.

  5. Februar 9

    Office von Microsoft, wobei das ja eigentlich ein Fehler von Microsoft ist, die importieren das nicht richtig.
    Wobei ich es sowieso blöd von Microsoft finde, dass ihr Office nur DOC unterstützt.

  6. Februar 9

    Da muss ich Dir zustimmen. Aber der Kapitalist will reich sein – und muss deshalb eingeschränkt denken. Deshalb lässt er nur zu, woran er (zumindest mit-) verdient.

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