Kategorie: Politik

Politische Beiträge oder solche, die auf Aspekte unserer Politik Bezug nehmen, sind in diesem Themenbereich zu finden.

April 15

Die Berliner Geschäftsstelle der Deutschen Polizeigewerkschaft – DPolG – hat sich wieder aufgeregt. Es sind die linken Autonomen, die man als Quell allen Übels brandmarkt. Man schreckt hier auch nicht vor so radikalen Hetzausdrücken wie „widerlichem Kiezterrorismus“ zurück, denn der Polizist ist Staatsmann und vertritt sein Denken, also muss er das sagen.

Diese dreckigen Autonomen muss man belehren, stoppen muss man sie. – So gehört eine gepflegte politische Korrektheit, anders hat sie nicht zu sein. Und wenn die Rechtsextremen von NPD und DVU anmarschieren, ist plötzlich von „Schutz“ die Rede.

April 11

Heute ist die neue Regelung für Lebensmittelverpackung in Kraft getreten: Ab sofort dürfen alle Produkte – ausgenommen Wein und Spirituosen – in beliebigen Mengen abgefüllt und verpackt werden. Das bedeutet, man wird es in Zukunft mit Schokoladentafeln zu tun haben, die nach 100 Gramm aussehen, in denen aber nur 82,3 Gramm stecken; mit Milchtüten, in die nur 0,7 statt 1,0 Liter abgefüllt werden und, und, und… – das Chaos rückt näher.

März 31

Auf dieser schönen Seite werden Stimmen für einen Mindestlohn per Gesetz gesammelt. Es geht darum, dass Menschen in Deutschland nicht unter 7,50 € für ihre Arbeit bezahlt werden. Gegen 1-Euro-Jobs* & Co. vorgegangen werden soll aus diesen Gründen:

März 31

…so hieß es kürzlich bei „Hart aber Fair„, der Diskussionsrunde aus dem Ersten. Die gemeinte Sendung stand unter dem Motto „Gemeinsinn statt Profit! Prima, aber heißt sowas nicht Kommunismus?„. Dazu kann ich nur sagen: Na und? Dann heißt es meinetwegen eben Kommunismus! Ist es nicht egal, wie etwas genannt wird (und womit der Begriff negativ behaftet ist und assoziiert wird) – wenn ein richtiges, positives Prinzip dahintersteckt („Gemeinsinn statt Profit!“), dann ist es doch vertretbar, nicht? Peter Zudeick hat das lesenswerte Buch „Tschüß, ihr da oben – Vom baldigen Ende des Kapitalismus“ geschrieben und wird infolge dessen und seiner Argumente in der Diskussionsrunde von Mitdebattanten wie etwa Hilmar Kopper (ehem. Aufsichtsratschef v. Daimler-Chrysler) sofort als Sozialist, wenn nicht gleich Kommunist abgestempelt (im Sinne von: „Wenn die Leute diese Begriffe vernehmen, müssen sie den Kerl ja für politisch inkorrekt halten!“).