Zementblog

Artikel mit dem Stichwort ‘Witzig’

Wort zum Alltag 8/10

Lieber Stefan, du zeigst, wie man auch ohne Abitur nach ganz oben kommt, wie man “alles erreichen kann, wenn man es nur will”. Mit einem Realschulabschluss in der Tasche gründetest du 1994 gemeinsam mit der Unternehmensgruppe Tengelmann die KiK Textilien und Non-Food GmbH. KiK – das steht für “Kunde ist König”. Mittlerweile handelt es sich [...]

Wortkonglomerat VI

Die Löcher vor den Musikboxen machen mich verrückt. Schaue ich zu lange in sie hinein, fangen sie an, zu tanzen und sich zu drehen und mir wird schwindlig, und nie kann ich weg- und dann wieder auf dasselbe Löchlein wie zuvor blicken. Sie sehen alle gleich aus und sind nicht zu unterscheiden. Warum hat man [...]

Rauchen für Doofe

Wortkonglomerat V

Schwitzen Sie kalt, wenn Sie Angst haben? Ich habe noch nie davon gehört, trotzdem liest man in schlechten Bestsellern immer wieder etwas von kaltem Angstschweiß. · · · Ich will Regenwürmer husten hören und Schmetterlinge kotzen sehen. Ich will Stürme schlucken und Häuser husten. Ich will Steine schreien und in Bäume beißen. Ich will Krokodile [...]

Wort zum Alltag 6/10

Lieber Guido, deine Politik hängt mir zum Hals raus. Es stinkt bis zum Himmel – was du abziehst, ist nichts als billige Klientelpolitik, die das, was den Kapitalismus ausmacht, in einem unerträglichen Extrem wiedergibt: die Teilung der Gesellschaft in zwei Klassen. Ist es das Wunderland aus deinen Träumen? Die schöne neue Welt? Das Leben, wie [...]

Umfrage: Sparplan

Wortkonglomerat IV

Es ist schrecklich, wenn einem zu einem Wort die Pluralform nicht einfällt. Klar ist: Bauch – Bäuche. Schlauch – Schläuche. Aber Rauch? Hauch? Was ist damit? Werden die einfach diskriminiert? · · · Wenn man eine leere Milchtüte platt faltet und einem durch die Öffnung ein Schwall warmen Milchdufts entgegenbläst, ist das in der Tat [...]

K wie Konsum

Aus dem Wörterbuch des Liberalismus Spätestens seit dem Wirtschaftswunder – wie immer kein Wunder, mangelte es doch an allem – ist dem deutschen Proletariat klar: Nicht Kommunismus, sondern Konsumismus ist die einzig erstrebenswerte Lebensform. Damit ist auch schon lange Schluss, denn nachdem man die Versorgung der Bevölkerung nahezu flächendeckend mit industriell hergestellten Lebensmitteln und anderen [...]