Das zweite Internet

Im Oktober letzten Jahres hat der 16-jährige Österreicher Julian Zehetmayr das „Second Web“ herausgebracht. Dabei handelt es sich um einen dummen Trick, mit einer Farce Geld zu machen. Wer darauf hereinfällt, ist selbst Schuld. Es funktioniert folgendermaßen: Auf TheSecondWeb.net ist eine Toolbar eingerichtet, die das Ganze so aussehen lässt, als wäre es ein Browser im Browser. „Back“-, „Forward“-, „Refresh“- und „Home“-Buttons sind entsprechend platziert, nur die Hälfte davon funktioniert. Daneben ist die „Adresszeile“. In diesem zweiten Netz, das aus nichts weiter als einer Datenbank mit Einträgen besteht, die Domain-artige Namen haben, lässt sich nun wie in einer Parallelwelt surfen. Es gibt sogar Pendants zu Facebook, MySpace, Wikipedia oder Yahoo (wobei die Meisten davon nichts dort veröffentlicht haben).

Fünf US-Dollar will der Kerl für eine Domainregistrierung haben. Als das Second Web herauskam, hat er sogleich vielen Computerzeitschriften Bescheid gegeben (welche dann entsprechende Artikel auf ihren Websites veröffentlichten), was für einen (sehr) kurzen Aufschwung sorgte. Manche waren wirklich so blöd, darauf hereinzufallen. So hat der Typ sein Geld gemacht. Er selbst schreibt als Anlass für die Erstellung dieses Witzes:

I have been looking for a good domain for a web business I was looking to start. After hours of search, I realised that almost 99% of all good domain names have already been registered by someone else. I had the idea of building up another world wide web, with all domains availible again. That’s when the Second Web was born.

Was denken Sie? Sind solche Gags lächerlich, doof oder armselig?

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